Im letzten Newsletter ging es um die Kunst des sinnvollen Wartens – um ein Warten, das nicht leer ist, sondern voller Hoffnung, Gewissheit und stiller Vorfreude. Ein Warten, das dich gelehrt hat, das Warten auf das Licht anders zu erleben als bisher: nicht als zähes Aushalten, sondern als einen inneren Raum, in dem etwas reift und sich vorbereitet – damit Empfangen überhaupt möglich wird.
Und genau diese Beschäftigung mit dem Warten hat uns perfekt auf das Neue Jahr vorbereitet.
Denn 2026 steht unter dem Stern des „erneuten Schrittes ins Licht“. Das zeigt schon die Zahlensymbolik: 2 + 0 + 2 + 6 = 10 = 1.
Die 1 steht in der Numerologie aber nicht nur für Neubeginn, sondern auch für eine sehr konkrete innere Qualität: Ausrichtung und Selbstbestimmtheit – die Fähigkeit, den eigenen Weg zu wählen, Initiative zu ergreifen und Führung für das eigene Leben zu übernehmen. Häufig sind damit auch Unabhängigkeit, Mut, Willensstärke und Schöpferkraft verbunden.
Und weil jede Zahl auch eine Lernseite hat, gehört zur 1 ebenso die Einladung, wach zu bleiben für die Schatten: zu viel Alleingang, Ungeduld, Dominanz oder „Ego statt Verbindung“. Gerade dadurch wird die 1 zu einer reifen Symbolik: nicht „Ich setze meinen Willen durch“, sondern Ich richte mich aus – und gehe entschlossen den nächsten Schritt ins Licht.
Diese Energie der 1 des Neuen Jahres steht für Ausrichtung, Entschlossenheit und Verantwortung. Sie steht für eine innere Klarheit, im Sinne von: Ich richte mich auf das Licht aus – und handle entsprechend.
Nicht irgendwann. Nicht halb. Sondern so, dass es im Leben sichtbar wird.
Und weil genau das nicht im Kopf entschieden wird, sondern im Körper verankert werden muss, habe ich dir für heute ein Ritual mitgebracht, das du beim Lesen oder durch mich geführt durchführen kannst. Es ist wirklich spannend, dass uns das Neue Jahr tatsächlich das „Neue“ bringt. Und alles vorher scheint wie eine Vorbereitung gewesen zu sein – denn jetzt gilt es: Nicht länger warten, bis alles sicher ist – sondern den nächsten lichtvollen Schritt ohne zu zögern gehen. Es braucht keine großen Vorsätze. Es braucht einen einzigen Schritt, der wirklich getan wird: klar, konkret und ehrlich – hin zum Licht. Wenn du magst, nimm dir heute nur diesen einen Moment: ausrichten, atmen, Schritt setzen. Und dann wieder und immer, jeden Tag aufs Neue.
RITUAL ZUM JAHR DES LICHTS
Du brauchst: eine Kerze (oder ein Teelicht), ein Blatt Papier, einen StiftHöre dir jetzt die erste Aufnahme des Rituals an.
Nach der ersten Aufnahme geht es hier weiter:
Die Wachstumsfrage
Zünde die Kerze an oder schau kurz in die Flamme.
Schreib folgende Frage groß auf dein Blatt:
„Welcher eine Schritt bewirkt eine Veränderung hin zum Licht?“
Beantworte sie in einem einzigen Satz.
Nicht perfekt. Nur für dich.
Vielleicht ist dir während der Aufnahme schon ein konkreter Schritt gekommen – als Ahnung, als Bild oder als Handlung.
Damit es nicht bei einem inneren Wissen bleibt, mache ihn jetzt so klar, dass du ihn gehen kannst – ohne Ausweichen, ohne Aufschieben.
Der Ein-Schritt-Entschluss
Formuliere deinen Schritt so, dass er machbar ist – und so konkret, dass er nicht wieder im Ungefähren verschwindet.
Schreibe auf dein Blatt:
- Mein Schritt hin zum Licht: __________________________
- Bis wann: __________________________
- Erste Handlung: ________________________
Körper-Anker:
Wähle eine kleine Geste, die deinen Start markiert, z.B.:
„Hand aufs Herz – ausatmen – und beginnen.“
Höre jetzt die zweite Aufnahme des Rituals
