Innerer Frieden

Wie sehr gelingt es dir, trotz unangenehmer Situationen oder Herausforderungen, gelassen und gleichmütig zu bleiben? Auch wenn wir es uns immer wieder vornehmen, ruhig zu bleiben, sind die Trigger oft so intensiv, dass wir „aus der Haut fahren“ oder „in die Luft gehen“ oder „zutiefst getroffen sind.“ Je stärker und intensiver die Herausforderung sich also gestaltet, umso weniger können wir darauf mit Gelassenheit reagieren.

Diese Gelassenheit ist wiederum abhängig vom Zustand unseres inneren Friedens. Je mehr wir mit der Energie des Friedens in uns verbunden sind, umso weniger können uns belastende Situationen aus dem Gleichgewicht bringen.

Es ist also besonders wichtig, uns mit diesem inneren Frieden zu verbinden und ihn von allem zu befreien, was ihn blockiert oder behindert.

Möge die Meditation dir helfen, deinen inneren Frieden zu stabilisieren oder überhaupt erst aufzubauen.


Heilende Präsenz

„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.“ Die Energie des Frühlings treibt nun alles nach Außen, hinein ins Leben und in die Bewegung des Lebendigen. Diese lebendige Kraft des Neubeginns gibt es auch in jedem von uns und die starke belebende Energie des Monats Mai aktiviert diese Kraft in uns. Wir wollen uns bewegen und nach Außen gehen.

Allerdings birgt diese Energie die Gefahr, dass wir uns im Außen und damit in tausend Aktivitäten verlieren. Deshalb braucht es als Gegengewicht zu dieser nach außen strebenden Energie unsere Präsenz im Innen. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit bewusst im Innen halten, kann unsere lebendige Kraft sich zentriert und entspannt entfalten.

Sobald wir in unserer Präsenz sind, entsteht nämlich Zentrierung, Ausrichtung, Entspannung oder Ruhe: je nachdem, was wir gerade brauchen. Außerdem wirkt Präsenz heilend in uns und auch auf andere.

Die Zeit, die es braucht, damit Präsenz heilend wirken kann, sind 8 Minuten. Und so dauert die Meditation 8 Minuten und 30 Sekunden, um sicher zu gehen. 🙂

Du kannst diese kurze Meditation sehr gut am Morgen machen, damit du entspannt und doch kraftvoll in deinen Tag startest.


Macht der Worte

Ist dir schon einmal bewusst geworden, wie sehr die Worte, die du verwendest, deine Erfahrungen bestimmen und prägen? Und dass du diese Erfahrungen durch nur wenige Worte zum Besseren verändern kannst?

Im Jahr 2010 wollten Forscher wissen, ob eine einfache Veränderung in der Art und Weise, wie du mit dir selbst und anderen kommunizierst, deine WILLENSKRAFT VERDOPPELN und deine Chancen auf ERFOLG erhöhen kann!

„Erfolg“ bedeutet in diesem Zusammenhang, das zu tun, wovon du überzeugt bist, dass es das Richtige ist. (Auch das Festhalten an einem Plan oder einem Ziel ist damit gemeint!)

Zu diesem Zweck wurden zwei Gruppen gebildet, um zu sehen, wer die Willenskraft hat, an seinem Ziel festzuhalten und einen Schokoriegel abzulehnen.

Die eine Gruppe wurde angewiesen zu sagen: „Ich darf keine Schokolade essen.“

Die andere Gruppe wurde angewiesen zu sagen „Ich esse keine Schokolade.“

„Ich darf nicht“ versus „Ich esse nicht/keine“.

Die Teilnehmer der „Ich esse nicht“-Gruppe lehnten den Schokoriegel doppelt so oft ab wie die Teilnehmer, die „Ich darf nicht“ sagten. Klarer Fall von klarer Aussage !!

Andere Untersuchungen zeigen, dass man dies noch effektiver machen kann, indem man „weil“ und „ich will“ und „ich bin“ hinzufügt.

Hier die optimierte Formel:

Ich höre auf/beende (destruktives Verhalten) ___, weil ich mich dafür entscheide, ___ (produktive Handlung). Ich BIN der Typ Mensch, der ___ (nenne die  Eigenschaften, die du aktivieren möchtest. Mache also eine Identitätsaussage im Sinne von: wer möchtest du sein !! )

Hier ein paar Beispiele, um dir den Einstieg zu erleichtern:

„Ich höre auf, die Schlummertaste zu drücken, weil ich mich dafür entscheide, aufzuwachen und meinen Geist und Körper durch regelmäßiges Training (oder Atmung oder Meditation etc.) mit Energie zu versorgen. Ich BIN der Typ Mensch, der entschlossen ist und seine Versprechen hält!“

„Ich beende sämtliche Ausreden, weil ich mich dafür entscheide, meiner Gesundheit, meiner Energie und meinen Zielen Priorität einzuräumen! Ich BIN eine zuverlässige Persönlichkeit, die umsetzt, was sie verspricht!“

„Ich checke nach dem Aufwachen KEINE Mails oder soziale Medien, WEIL ich mich dafür entscheide, meine Energie zuerst auf meine wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren. ICH BIN LICHT und ich lehne jede Geschichte der Begrenzung, jedes Ausweichen ab. Ich bin entschlossen, mein Bestes zu geben und zu sein!“
 
ÜBUNG

Bist du bereit, deine Begrenzungen aufzulösen?

Dann leg los:

Welches destruktive Verhalten möchtest du ändern?

Schreib es dir nach dem obigen Vorbild auf,
lies es täglich mindestens einmal durch
und spüre dabei die Kraft, die in deinen Worten steckt.

Übe dich darin, deine Worte zu beobachten und sie positiv zu formulieren.
 

Unterstützung auf dem Lebensweg

Wie oft fühlst du dich allein, vielleicht sogar allein gelassen auf deinem Lebensweg? Wenn das oft der Fall ist, dann ist es besonders wichtig, dich daran zu erinnern, dass du auf jedem Wegstück eine Unterstützung aus den lichtvollen Ebenen bei dir hast. Diese Unterstützung besteht aus deinem Schutzengel, der immer mit dir ist, und wechselnden anderen Begleitern, wie weitere Engel, Meister, Naturwesen, verstorbene Seelen oder Tierwesen. Du hast also eine ganze Eskorte bei dir.

Es ist wichtig, dieser Eskorte deine Aufmerksamkeit zu schenken, denn erst dann können die lichtvollen Begleiter dich spüren lassen, dass sie da sind und dich bei dem jeweiligen Prozess, in dem du bist, unterstützen. Außerdem kann dir dann bewusst werden, in welchem Prozess du dich gerade befindest und mit welchem Thema du dich beschäftigst. Wenn du weißt, welche Lichtwesen dich begleiten, kannst du anhand ihrer Energien und Aufgaben auch besser verstehen, warum sie bei dir sind und was es zu lösen gilt.

Grundsätzlich begleiten die Lichtwesen dich immer dann, wenn du vom Weg abkommst oder wenn du bestimmte Schritte aus eigener Kraft nicht mehr schaffst. Sie helfen dir, Hürden zu überwinden, machen dir Mut in scheinbar aussichtslosen Situationen und laden dich immer wieder ein, deinen Weg mit voller Bereitschaft zu gehen.

Mögest du in der Meditation erkennen, wobei du Unterstützung brauchst, welches lichtvolle Wesen dich gerade unterstützt und was gerade besonders wichtig für dich ist.


Altes loslassen – Neues gewinnen

Altes und Gewohntes loszulassen fällt uns meist unendlich schwer, da wir so viel damit verbinden: Erinnerungen, Gewohnheiten und vor allem Bequemlichkeit und Sicherheit.

Damit aber Heilung geschehen kann, ist es immens wichtig, uns von altem Ballast zu befreien und uns dem Neuen zuzuwenden. Den alten Ballast loszulassen, ist dabei wie ein Opfer. Entweder opferst du etwas, das dir ans Herz gewachsen ist und dir viel bedeutet oder du opferst die Sicherheit, die dir etwas gegeben hat, das du eigentlich ablehnst und schon lange nicht mehr willst. Du opferst also immer etwas, an das du dich gewöhnt hast und das bisher dein Leben bestimmt hat. Wofür dient nun dieses Opfer?

Das Opfer ist wichtig, um etwas zu erben, das dich wachsen und heilen lässt. Und dabei gilt es zu verstehen, dass du bei dem Neuen, das zu dir gelangen möchte, etwas in dir entdecken oder freilegen kannst, was darauf wartet, gelebt zu werden. Egal wieviel Änderung dabei im Außen geschieht, letztlich ist es eine Änderung im Innen. Das Alte hat ausgedient und deine Seele möchte, dass du andere Schritte gehst, hinein in dein Licht, deine Kraft, deine Liebe, letztlich in dein wahres Wesen. Heilung bedeutet in diesem Kontext, dass du die Sicherheit deiner alten Identität loslässt und deine wahre Identität gewinnst, die dich gesunden lässt.

Möge dir die Fantasiereise helfen, die Altlasten und Gewohnheiten loszulassen, die deine neuen Schritte behindern.


2024 – Das Jahr der Wunder


„Wir grüßen euch. Es sprechen die Elohim des Lichts. Das neue Jahr hat begonnen und mit ihm eine Zeit, in der sich so viel verändern wird, dass euch manchmal schwindlig werden wird von all den Neuerungen. Wenn ihr diese Veränderungen als Wunder ansehen könnt, habt ihr sehr viel gewonnen. Denn dann ist es euch möglich aus den Augen der Liebe zu schauen und nicht nur aus den Augen der Angst vor Veränderung.
Es wird in der nächsten Zeit darum gehen, dass sich euer Blickwinkel ändert, dass ihr hinter die offensichtlichen Dinge schaut und erkennt, dass es noch viel mehr zu entdecken gibt als ihr bisher geglaubt habt. Deshalb bitten wir euch, achtsam und vor allem offenen Herzens zu sein für alles, was geschieht. Vieles wird euch überraschen und eventuell auch „ver-stören“, da es eure übliche Wahrnehmung und Interpretation „stört“.
Seid bereit, wieder zu staunen und eine Haltung einzunehmen, die euch hilft, endlich das Wesen zu sein, was ihr in Wahrheit seid. Auch dies ist ein Wunder.
Wir grüßen euch von ganzem Herzen und wünschen euch ein Jahr voller wunderbarer Momente und wundervoller Erkenntnisse. Auf geht’s.“

Ein Wunder entsteht also durch die Veränderung unserer Wahrnehmung, durch unser tieferes Verständnis und durch einen Wechsel unseres Blickwinkels. In diesem Jahr der Wunder ist es dann wohl sehr wichtig, immer wieder die Perspektive zu wechseln und bereit zu sein, den Blick zu ändern und uns für die Liebe zu öffnen, die solche Wunder ermöglicht.

Wie sagt der „Kurs in Wundern“ so treffend: „Ein Wunder ist eine Berichtigung“. Es lehrt uns Demut vor den Geheimnissen des Lebens.

Möge dir folgende Übung dienen, deine Wahrnehmung so zu berichtigen, dass du erfahren kannst, wer du wirklich bist.

Übung:

Sprich jeden Satz dreimal hintereinander
und wechsle dann zur nächsten Handhaltung.
Die linke Hand liegt immer am Körper und die rechte Hand liegt darauf.

Stell dich aufrecht hin. Lege deine Hände auf dein Herz-Chakra
und sprich dabei folgenden Satz:
„Ich bin ein Wesen der Liebe.“

Lege die Hände nun auf dein Solarplexus-Chakra
und sprich dabei folgenden Satz:
„Ich bin ein Wesen der lichtvollen Macht.“

Lege deine Hände nun auf dein Sakral-Chakra
und sprich dabei folgenden Satz:
„Ich bin bereit, Wunder zu bewirken.“

Strecke nun die Arme nach unten aus
und sprich dabei folgenden Satz:
„Ich bin bereit, ein Instrument der Liebe zu sein.“

Wiederhole diese Übung mindestens 1x täglich und für mindestens einen Monat.


Die Kraft der Liebe

Und schon wieder ist sie da: die Adventszeit mit ihrem Warten auf das Licht. Es wird von Tag zu Tag dunkler um uns und oftmals auch dunkel in unserem Gemüt. Angst macht sich breit, sicher auch angesichts der gesellschaftlichen Ereignisse. Wir erwarten das Fest der Liebe und sind doch gleichzeitig in der Angst.

Wie wichtig ist es da, sich der Kraft der Liebe wieder bewusst zu werden. Denn sie ist die Kraft, die jede Angst überwinden kann. Dabei geht es vor allem um die Angst, die uns an der Liebe hindert. Es geht nicht um die Angst, die uns schützen kann vor Gefahren, sondern um die Angst, die uns von anderen, von der Welt und vor allem von unserem wahren Wesen trennt.

Die Liebe ist extrem wichtig für unser Wohlbefinden und unseren einzigartigen Weg, denn in der Liebe sind viele unterschiedliche Aspekte enthalten. Wir finden in der Liebe Freude, Leichtigkeit, Unbeschwertheit, Heiterkeit, auch Barmherzigkeit, Güte und Mitgefühl, genauso wie Gnade, Sanftmut oder auch Klarheit. All diese Qualitäten sind Aspekte der Liebe.

So stellt uns die Liebe also einen enormen Reichtum an Qualitäten zur Verfügung, der uns so viel mehr Handlungsmöglichkeiten bietet. Wieviel mehr ist dann für uns möglich? Wie anders können wir dann agieren und mit schwierigen Situationen umgehen? Wieviel freier sind wir dann?

Nutze also bitte die Meditation, um zu erkennen, wie es sich anfühlt, wenn du der Liebe die Erlaubnis gibst, sich in dir auszubreiten und für dich in deinem Leben zu wirken. Erfahre, was sich alles zum Positiven verändert, wenn du in der Liebe bist.


Aussöhnung mit den Ahnen

Am heutigen 1. November, dem Tag von Allerheiligen, beginnt eine Zeit des Loslassens von Altem, eine Zeit der Einkehr und Rückschau. Während dieser Phase werden die Schleier zwischen den Welten dünner, wodurch wir die Gelegenheit haben, leichter Kontakt zu unseren Ahnen aufzunehmen.

Warum ist dies von besonderer Bedeutung? Wenn wir uns mit unseren Vorfahren verbinden, kann uns dies Halt, Stabilität und ein Gefühl von Sicherheit verleihen. Die Kraft der Ahnen ist in unserem Rücken spürbar und kann uns stützen, wenn wir uns verloren und schutzlos fühlen.

Oft haben wir jedoch unangenehme oder gar schmerzhafte Erfahrungen mit unseren Ahnen gemacht. Der Unfrieden, der durch diesen Schmerz in uns entsteht, verhindert eine Versöhnung und führt zu Stagnation in unserer Ahnenlinie. Das Ergebnis ist, dass einerseits die unterstützende Energie nicht mehr zu uns fliessen kann und wir andererseits die ungeheilte Thematik in unsere Beziehungen hinein tragen. Die Vorwürfe, die wir gegenüber unseren Ahnen hegen, spiegeln sich dann auch in unserem Verhalten gegenüber Partnern und Freunden wider.

Wenn wir uns aber mit unseren Ahnen versöhnen, tun wir dies nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Kinder und alle, die uns anvertraut bzw. mit uns verbunden sind. Andernfalls müssen sie die ungelösten Lasten weitertragen.

Nutze also die Meditation, um dich mit einem deiner Vorfahren auszusöhnen, damit die Kraft deiner Ahnen dich und deine Liebsten wieder unterstützen kann.


Entscheidung treffen – jetzt !!

In letzter Zeit habe ich immer wieder Anfragen bekommen in Bezug auf den Lebensstil: Wie soll ich mein Leben gestalten, damit es mir gut geht? Wo soll ich leben? Und wie soll ich leben?

All diese Fragen sind natürlich nur individuell zu beantworten und dennoch gibt es einen roten Faden in dieser Fragestellung: die Frage nach Veränderung. Und mit der Frage zeigt sich auch der Wunsch nach Veränderung. Doch der Wunsch allein genügt noch nicht, da in ihm noch nicht genügend Energie für eine Aktion steckt. Auf dem Wunsch kann man sich weiter ausruhen und über die Umstände, in denen man sich befindet, weiter klagen.

Was es braucht, um eine Situation, die man verändern möchte, auch wirklich zu verändern, ist eine Entscheidung.

Und hier tun sich die meisten Menschen sehr schwer. Sofort treten Zweifel auf den Plan. „Woher soll ich denn wissen, dass es die richtige Entscheidung ist? Ich könnte ja etwas verlieren, das ich lieb gewonnen habe. Ich könnte Gewohnheiten aufgeben müssen, die mir Sicherheit gegeben haben. Und es könnte alles viel schlimmer werden als vorher.“

Das Problem ist nun, dass, wenn wir keine Entscheidung treffen, wir uns auch von nichts trennen können, was uns belastet oder sogar schadet. Denn in dem Wort entscheiden steckt auch das Wort „scheiden“ im Sinne von „trennen“. Nur durch ein bewusstes Trennen und Loslassen ist es uns möglich, Erfahrungen zu machen, die uns wachsen lassen. Und nur durch Erfahrungen lernen wir.

Grundsätzlich gilt dabei, dass eine wichtige Entscheidung möglichst nicht aus dem Verstand getroffen werden sollte, sondern aus der Verbindung zum Herzen. Denn der Verstand würde die Entscheidung sofort wieder anzweifeln und Gegenargumente liefern. Nur das Herz kann eine Entscheidung, die schwerwiegend ist, stützen und halten.

Nimm dir also jetzt einen Moment Zeit, um in dein Herz zu spüren und lausche dabei meinen Worten. Triff dabei eine Entscheidung, egal ob klein oder groß, und setze sie sofort um. Sofort bedeutet dabei direkt oder sobald wie möglich. Schiebe die Aktion auf keinen Fall auf, denn dann wirkt die Schubkraft der Entscheidung nicht mehr und dein Verstand übernimmt wieder den Part des Zweiflers. Also: lausche der kurzen Meditation, triff eine Entscheidung und setze sie direkt um.

Möge dir diese Anregung helfen, dich von lähmenden und zweifelnden Energien zu befreien.


Entspannung des Denkens

Nachdem wir uns im letzten Newsletter mit den Botschaften unseres Körpers beschäftigt haben, geht es diesmal um unser Denken. Meist kreist unser Denken um unangenehme Themen, die in uns entsprechende Gefühle auslösen: z.B. Ärger, Wut, Empörung, die wiederum Angst, Sorgen und Resignation auslösen können.

Hinzu kommt, dass wir mit unserem Denken viel zu häufig in der Zukunft verweilen, sodass wir den gegenwärtigen Moment nicht mehr schätzen können und in eine grüblerische Haltung verfallen.

Je mehr wir diese Art von Denken erlauben, umso mehr verlassen wir unsere Präsenz und damit ihre heilende Kraft. Wir werden unzufrieden und undankbar. Da wir die Zukunft nicht beherrschen können, breiten sich immer mehr Befürchtungen, Zweifel und Unsicherheit in uns aus. Wir werden eng und können die Gegenwart nicht mehr genießen.

Es ist also von großer Wichtigkeit, unser Denken immer wieder zu entspannen, unsere Gehirnhälften zu verbinden und uns dadurch wieder in den gegenwärtigen Moment zurückzubringen.

Möge dir diese kleine, alltagstaugliche Übung helfen, dich von einengenden und schweren Gedanken zu befreien.


ÜBUNG

Atme in deinen Kopf. Nimm den Zustand deines Kopfes wahr.
Wie sieht es gerade darin aus? Ist er angefüllt von Gedanken?
Oder eher leer? Fühlen sich diese Gedanken dicht oder eher leicht an?

Stell dir nun deine beiden Gehirnhälften vor
und konzentriere dich zunächst auf das Corpus Callosum,
die Brücke zwischen den beiden Hälften.
Wie ist die Verbindung zwischen den beiden Gehirnhälften?
Sind sie verbunden miteinander?

Wo spürst du eine Aufblähung oder Vergrößerung in deinen Gehirnhälften:
Eher rechts oder eher links?
Wo spürst du eine Verdichtung oder Enge?
Eher rechts oder eher links?
Oder auf beiden Seiten?


LIES BITTE ERST WEITER,
WENN DU DIE ÜBUNG DURCHGEFÜHRT HAST !!


NEIN, NOCH NICHT WEITERLESEN !!



RECHTS:
Wenn deine rechte Gehirnhälfte aufgebläht ist,
bedeutet dies,
dass du einen Stau an
ärgerlichen, wütenden oder empörten Gedanken in dir trägst.
Ist sie eher zusammengezogen bzw. eng,
dann denkst du angsterfüllte, sorgenvolle oder resignative Gedanken.

LINKS:
Wenn deine linke Gehirnhälfte aufgebläht ist,
dann stauen sich Zukunftsgedanken.
Ist sie eher zusammengezogen,
dann denkst du grüblerische Gedanken.

In beiden Fällen verläßt du deine Präsenz
und dein Denken spannt sich an.
Du wirst unzufrieden und
kannst dich nicht mehr auf den gegenwärtigen Moment einlassen.

UND WEITER GEHT’S …

Visualisiere nun bitte ein Quadrat in der betroffenen Gehirnhälfte.

Wenn das Quadrat eine Farbe hat,
gibt dir das einen speziellen Hinweis auf die Art deines Denkens –
eine Farbe ist aber grundsätzlich nicht nötig

Lass das Quadrat solange wirken,
bis die Gehirnhälfte sich entspannt hat.

Stell dir nun als nächstes
in der Verbindung zwischen linker und rechter Gehirnhälfte
ein gleichschenkliges Kreuz (Pluszeichen) vor.

Dieses Symbol hilft dir,
deine Gehirnhälften wieder zu verbinden,
damit sich ein Gefühl von Zufriedenheit einstellen kann.

Halte deine Aufmerksamkeit solange auf das Symbol gerichtet,
bis es sich auflöst oder
du die Verbindung zwischen beiden Gehirnhälften
wieder deutlich wahrnehmen kannst.

Spür erneut in deinen Kopf. Wie nimmst du ihn jetzt wahr?
Und wie fühlt er sich jetzt an?

Wenn du gerade eine Frage in dir trägst,
dann ist jetzt ein guter Moment, diese zu stellen.
Denn dein Kopf ist jetzt empfangsbereit
für höher schwingende Gedanken.