Lauschen und folgen

In der momentanen Krise geht es ständig um das, was in der Zukunft wohl geschehen wird. Angst kann sich breit machen. Aber was sagt Deine innere Stimme dazu? Welche nächsten Schritte stehen denn für Dich an? Was ist wirklich wichtig für Dich?

Um diese nächsten Schritte auf Deinem Lebensweg zu verstehen, braucht es manchmal einen Hinweis. Und dieser sollte nicht aus dem Verstand, sondern aus der inneren Führung kommen. Also gilt es, nach innen zu hören.

Möge dir die Meditation helfen zu verstehen, was für Dich als nächstes ansteht.


Hinwendung zum Licht

Im vorherigen Newsletter habe ich über die innere Kraft gesprochen und wie wichtig sie ist, um die eigene Entwicklung voranzutreiben. Ein weiterer wichtiger Faktor für diese Entwicklung ist die Verbindung zur Seele und damit zum eigenen Licht. Was ist damit gemeint?

Auf unserem Seelenweg treffen wir immer wieder auf die unterschiedlichsten Herausforderungen, die uns mit uns selbst konfrontieren. All diese Hindernisse sind aber keine Bestrafungen, sondern dienen uns dafür, uns immer wieder für unser Licht zu entscheiden. Dazu gehört auch die Entscheidung, der Seele bedingungslos zu folgen. Wenn wir diese Entscheidung treffen, wenden wir uns dem Licht in unserem Herzen zu, das uns Lösungsmöglichkeiten für die Hindernisse zeigen kann.

Möge Dir die Meditation helfen, Dich mit Deinem Licht zu verbinden und mit Hilfe Deiner Seele Deinen eigenen lichtvollen Weg zu gehen.


Die eigene Kraft leben

In diesem Newsletter geht es um das Thema „eigene Kraft“. Seltsamerweise erlebe ich es sehr oft, dass wir uns von unserer Kraft abschneiden und sie nicht leben. Warum ist das so?

Nach meiner Erfahrung hat dies verschiedene Gründe. Bevor ich diese Gründe aufliste, möchte ich klären, was ich unter der eigenen Kraft verstehe. Ich meine damit nicht die physische Kraft, sondern die innere Kraft. Damit ist die Kraft gemeint, etwas zu bewirken, unsere Gaben in die Welt zu bringen und unser Potential zu leben.

Was passiert nun, wenn ich etwas in der Welt bewirke, wenn ich Ursache für etwas bin, wenn ich mich frei äußere mit dem, was ich in meiner Persönlichkeit bin? Zunächst einmal hat dies zur Folge, dass ich selbst die Verantwortung für mein Handeln übernehme. Und daraufhin folgt die Auseinandersetzung mit der Welt.

Doch weder das Übernehmen der Verantwortung für mich selbst, noch die Auseinandersetzung mit der Welt lässt das Herz wirklich höher schlagen. Denn bei beiden kann es zu leidvollen Erfahrungen kommen. Ich kann ausgenutzt werden, wenn ich meine Kraft lebe, ich kann beneidet und verurteilt werden, wenn ich kraftvoll auftrete. Vielleicht stehe ich am Ende sogar alleine da, alleine mit der Last, aber auch alleingelassen als Person, weil ich keine Aufmerksamkeit und Zuwendung mehr bekomme als starker Mensch. Wer möchte das schon?

Um eine größere Motivation für das Leben der eigenen Kraft aufzubauen, gilt es also einerseits zu betrachten, was die Folgen sind, wenn wir unsere Kraft nicht leben und anderersetis was die positiven Konsequenzen sind, wenn wir es dann doch endlich tun.

Was passiert also, wenn ich meine Kraft nicht lebe? Ich erlaube anderen, über meine Grenzen zu gehen und mich zu manipulieren. Ich ziehe auch genau solche Menschen an: Menschen, die mich dominieren und über mich bestimmen. Ich habe dann nichts mehr zu sagen und werde unsichtbar. Ich spüre mich kaum noch selbst und weiß nicht, was meine eigenen Bedürfnisse sind. Ich mache mich selbst klein und opfere mich für andere auf. Ich riskiere schließlich, depressiv zu werden und in einen burn-out zu gelangen.

Wie ist es nun aber, wenn ich meine Kraft lebe? Dann kann ich klare Grenzen setzen. Dann spüre ich meinen persönlichen Raum. Ich richte mich zu meiner vollen Größe auf und trete mutig für meine Bedürfnisse, die ich dann deutlich wahrnehmen kann, ein. Ich bin verbunden mit meiner Seele und meiner Persönlichkeit und bringe meine Gaben, die mir Energie geben, in die Welt. Ich spüre auch meine eigenen Grenzen und verausgabe mich nicht, da ich die Verantwortung für mein Handeln übernehme. Das hört sich doch nach einem erstrebenswerten Ziel an, oder?

Möge Dir die Übung helfen, Deine eigene Kraft zu aktivieren und sie so zu erlauben, dass Du Dich aufrichten und in einer freudvollen Stimmung der Welt begegnen kannst.

DIE EIGENE KRAFT ANERKENNEN

Vorbereitung:
Schließe die Augen und atme einige Male tief ein und aus. … Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Brustkorb. Wie fühlt er sich an? Eng und verschlossen? Oder weit und geöffnet? Angespannt oder entspannt? … Wie ist deine Stimmung: Fühlst du dich heiter und gelöst? Oder eher traurig und gedämpft? Fühlst du überhaupt etwas? Oder sind deine Gefühle eher unterdrückt?

Übung:
Steh mit den Füßen parallel, zwei Fußbreit auseinander. Halte beide Arme angewinkelt, die Schultern entspannt, die Handflächen nach oben.
Forme lockere Fäuste („Baumwollfäuste“). Stelle dir ein Reservoir an Kraft vor, das sich unterhalb deines Nabels im Bauchraum befindet.
Stell dir vor, dass die Kraft mit dem Einatmen vom Bauch langsam in die linke Faust steigt. Denke dabei den Satz: „Ich erkenne meine Kraft an.“

Ich erkenne meine Kraft an !!


Bewege beim Ausatmen die Faust horizontal nach vorn und drehe sie dabei wie zum Schlag. Führe die Bewegung langsam durch.
Denke dabei den Satz: „Ich setze meine Grenzen.“

Ich setze meine Grenzen !!


Ziehe mit dem nächsten Einatmen die Faust ebenso langsam zum Körper zurück und drehe die Faust dabei, so dass sie wieder nach oben zeigt. Denke dabei den Satz: „Ich erkenne meine Kraft an.“
Mache die gleiche Bewegung mit dem rechten Arm.

Strecke die linke Faust mit dem Ausatmen langsam und horizontal zur Seite. Folge mit deinem Blick. (nicht wie auf dem Foto 🙈)
Denke dabei den Satz: „Ich nehme meinen Raum ein.“

Ich nehme meinen Raum ein !!

Nimm die Faust in einer Drehbewegung mit dem Einatmen wieder zurück. Denke dabei den Satz: „Ich erkenne meine Kraft an.“
Wiederhole das gleiche mit dem rechten Arm.

Wiederhole die gesamte Sequenz fünfmal und stell dir dabei vor,
dass die Kraft beim Ausatmen die Bewegung bewirkt und beim Einatmen wieder in den Bauch zurückkehrt.

Nachspüren:
Schließe erneut die Augen und spüre wieder in deinen Brustkorb. Was hat sich verändert? Wie fühlt sich dein Brustkorb jetzt an? …
Und wie ist jetzt deine Stimmung?


Befreiung der Liebe

Und weiter geht es mit dem Thema „Liebe“. Wenn Du Dich beim letzten Newsletter mit der Schwingung der Liebe beschäftigt hast, wirst Du vielleicht gemerkt haben, dass nicht nur angenehme Gefühle, sondern auch alte Gefühle wie Traurigkeit, Enttäuschung, Groll oder Unversöhnlichkeit beim Lauschen der Musik an die Oberfläche gekommen sind.

Mit der Liebe in Kontakt zu sein, erinnert uns also nicht nur an die angenehmen Erfahrungen, sondern auch an all das Leid und die Verletzungen, die wir erfahren haben. Deshalb ist es oft gar nicht soooo mega schön, sich mit der Liebe zu beschäftigen.

Und dennoch ist genau diese Beschäftigung mit der Liebe enorm wichtig. Denn die Liebe ist die stärkste heilende Kraft. Sie ist die einzige Kraft, die uns wirklich tragen kann, wenn alles um uns herum zerbricht. Sie gibt uns den Halt, den wir brauchen in einer „haltlosen“ Zeit.

Es gilt also, trotz aller Schmerzen und leidvollen Erfahrungen, sich immer wieder für die Liebe zu entscheiden und ihr den Vorrang zu geben. Es gilt, sie zu befreien aus den Mauern, die wir um sie herum gebaut haben und ihr erneut zu vertrauen.

Möge die Meditation, mit einem anschließenden Channeling von Mutter Maria, Dir helfen, die Liebe wieder zu befreien und Deine Widerstände ihr gegenüber zu lösen.


Schwingung der Liebe

Für diesen Newsletter tauchte immer wieder das Wort „Spiel“ in meinem Kopf auf. Was für eine Art Spiel war gemeint? Und warum ein Spiel? Ich habe also über das Spielen nachgedacht und was es in mir bewirkt, wenn ich spiele. Beim Spielen fühle ich mich heiter, staunend, offen und interessiert. Vor allem, wenn es beim Spielen nicht darum geht, zu gewinnen, sondern darum, etwas zu entdecken, zu enträtseln.

Und genau darum geht es bei diesem Spiel: Um ein Rätsel, bei dem Du die Schwingung der Liebe entdecken darfst. Die Liebe hat eine ganz eigene Schwingung und findet sich in Worten, Gesten, Blicken, Handlungen und auch Tönen oder Natur-Geräuschen.

Wie schwingt nun die Liebe in der Musik? Weiter unten findest Du zwei Musikstücke, die mit der Energie der Liebe in höchstem Maße angefüllt sind. Die Wirkung dieser Schwingung ist sehr individuell: je nachdem in welcher Gemütslage Du gerade bist, wird die Energie der Liebe Dich heiter stimmen, Dich zu Tränen rühren oder Dich in Geborgenheit einhüllen.

Damit Du bestmöglich wahrnehmen kannst, wie die Energie für Dich wirkt, lade ich Dich ein, Deine Augen zu schließen und mit Deinem Herzen zu lauschen. Beobachte, wie es Dir geht, wenn du dieser Musik lauschst. Wo wirst Du angerührt? Denn Liebe berührt Dich immer, auf ihre ganz spezifische Art und Weise. So, wie Du sie gerade brauchst. Lass Dich also von den beiden sehr unterschiedlichen Liedern berühren.

Es handelt sich dabei um „Unfolding secrets. Symphony of the heart“ von Marco Missinato und „Both sides now“ von Joni Mitchel.

Und nun zum Spiel: Finde aus den aufgelisteten Liedern die 3 Lieder heraus, die eine besonders starke Schwingung der Liebe tragen. Alle Lieder sind hochschwingend und tragen Aspekte der Liebe in sich, wie Warmherzigkeit, Geborgenheit und Hingabe. Finde nun diejenigen, die am stärksten, am vollständigsten in der Energie der Liebe schwingen. Schreibe mir dann Deine Vermutung und ich verrate Dir gerne die Lösung. Viel Freude beim Spielen !!

P.S.: Ich habe mir jetzt eine Playlist der Liebe angelegt, sodass ich immer wieder auf ihre Schwingung zurückgreifen kann. 🙂

„Angel“ von Sarah McLachlan (am besten die Live-Version)
„Arms of love“ von Amy Grant
„Blood of Eden“ von Peter Gabriel
„Emmanuel“ von Loreena McKennitt
„I am light“ von India Arie
„Northern lights“ von Sjaella
„Over the rainbow“ von Eva Cassidy
„Shape of my heart“ von Sting
„Solsbury Hill“ von Peter Gabriel
„Somewhere“ von Barbra Streisand

Finde die 3 Lieder, die die höchste Schwingung der Liebe in sich tragen.


Was ist Freiheit?

Für diesen Newsletter wurde ich zu dem Buch „Septembertag“ von Luise Rinser geführt. Daraus soll ich folgende Passage zitieren:

„Ist es nicht so: einer steht an einer Wegkreuzung, einer Gabelung, wohin soll er gehen, rechts oder links, er wählt links; aber warum, warum? Vor tausend Jahren tat irgendeiner irgend etwas, und was er tat und wie er es tat, das war der Anfang einer neuen Reihe von Ursachen und Wirkungen, und das vorläufig letzte Glied dieser Reihe fügt sich jetzt, an dieser Weggabelung, zum tausendjahralt Vorgetanen, und die Wahl fällt auf links. Hätte sie ebensogut auf rechts fallen können?

Wenn ich mein eigenes Leben anschaue: was für ein dichtes buntes Gewebe; aber das Weberschiffchen meiner Entscheidungen konnte doch nur durch die längst vorgespannten Kettfäden sausen. Das Muster in Farbe und Zeichnung war vorgegeben, mir blieb, es gehorsam auszuführen oder aber die Fäden zu verwirren, zu zerreißen, zu beschmutzen. Dass ich im großen ganzen gehorchte, war das mein freier Entschluß, war es Vorbestimmung, Gnade?

Man sagt mir, dass, wäre ich nicht frei gewesen, meine Reue über das Versagen sinnlos wäre. Aber ich bereue ja mein Versagen gar nicht sehr, wie ich auch über meine Siege nicht Freudensprünge mache, beides ist selbstverständlich, da ich doch Mensch bin. Eigentlich ist es mir gleichgültig, ob ich mich für frei oder nicht frei halten soll; fühle ich doch, dass ich beides bin in geheimnisvoller Verzahnung, und ich weiß damit sicher die wirkliche Wahrheit, und solang ich’s bei diesem unbedachten Wissen belasse, ist alles klar.

Froh bin ich, dass ich nicht Theologe und nicht einmal Philosoph vom Fach bin und dass nichts in der Welt mich zwingen kann, das Verhältnis von menschlicher Freiheit und Bestimmung zu definieren, und wenn ich andre streiten höre um jenes von Freiheit und Gnade, dann liegt mir’s auf der Zunge, laut zu sagen: Seid ihr aber dumm; wißt ihr denn nicht, dass Freiheit Gnade ist, dass ihr Gnade braucht, um Freiheit als Freiheit zu erkennen, dass Gnade frei macht, dass man Gnade nur in Freiheit annehmen kann, und dass ihr beides verliert, wenn ihr es getrennt zu denken wagt.

Und was für ein langweiliger Gott wäre das, der ein Wesen, Mensch genannt, hätte schaffen mögen, das er gängeln könnte wie einen blinden lahmenden Karrengaul, dem er das Maul in den Futtersack stoßen müßte, weil er von sich aus nicht fräße. Als ob der Herr, allmächtig wie er ist, nicht auch mächtig genug wäre, sich vorzubehalten, überrascht werden zu wollen von unseren Rösselsprüngen und unserm plötzlichen Durchgehen oder unsrer ganz unvermuteten Lammfrommheit.

Ich für mein Teil, frei oder nicht, habe meine Unfreiheit zu meiner Freiheit, meine Freiheit zur Unfreiheit gemacht; großmütig und leichtsinnig überlasse ich mich einer Führung, die ihrerseits großmütig und leichtsinnig genug ist, mich an sehr langer Leine zu halten, so dass der Platz, den ich im Umkreis meines unsichtbaren Pflocks abgrasen kann, beträchtlich ist, und wenn ich ein oder das andere Mal ausbrechen möchte und plötzlich, ganz weit draußen, spüre, wie der Strick sich strafft und mich ins Bein schneidet, dann bleibt mir die schönste aller Freiheiten: stolz liebend zu gehorchen.“

Luise Rinser hat diesen Text 1964 geschrieben, doch ich empfinde ihn für die momentane herausfordernde Zeit extrem passend. Besonders berührt mich bei dem Text ihr Bild des angeleinten unfreien Menschen, dem Gott den optimalen Spielraum gewährt und den er an den richtigen Weg erinnert, indem er ihn Schmerz spüren lässt. Wie frei bin ich also wirklich?

Die Gnade Gottes hat mir die Möglichkeit des freien Willens geschenkt, damit ich mich für das Göttliche und Lichtvolle entscheiden kann. Es ist meine freie Wahl, mich einem höheren Plan zu fügen. Wenn ich mir dieses Einfügen vorstelle, dann macht mich das – trotz oder gerade wegen der Unfreiheit – frei. Ein tiefes Gefühl von innerer Freiheit und gleichzeitiger liebevoller Führung.

Möge Dir die Meditation helfen, Dich in eine tiefe Empfangsbereitschaft und Führung zu begeben, damit Du nicht unfrei wirst durch Ängste oder das Gefühl des Getrennt-Seins.
Mir hat diese Meditation in der momentanen Zeit sehr geholfen. Gönne Dir diese 19 Minuten !!


Herausforderungen meistern

Ganz schön anstrengend, momentan, oder? Und leider werden die Herausforderungen ja nicht weniger, sondern eher mehr. Für mich sind diese Herausforderungen aber immer auch eine Aufforderung, mehr nach innen zu gehen. Doch was bedeutet das?

Für mich bedeutet es, ganz empfangsbereit zu werden, um die Anweisungen meiner inneren Führung und die Botschaften des Kosmos wahrnehmen zu können. Ich möchte dir in diesem Newsletter einen kleinen Einblick geben, wie ich „nach innen gehe“:

Zunächst einmal nehme ich mir bewusst Zeit. Die Führung kann zwar auch sehr schnell greifen, aber um gut empfangen zu können, muss ich bereit sein, mich nicht ablenken zu lassen.

Als nächstes entspanne ich mich. Aus einem Gefühl von Anspannung und Drängen habe ich noch nie klare Botschaften empfangen – höchstens das, was ich gerne hören wollte ;-). Ich atme also tief ein und aus, spüre in meinen Körper und richte dann meine Aufmerksamkeit auf den Herz-Bereich und auf mein Kronen-Chakra.

Im Herzen rufe ich meine innere Führung: das kann meine Seele, mein Schutzengel, meine innere Stimme, meine Herz-Instanz oder auch mein Krafttier sein. Ich gebe frei, wer von meinen inneren Führern gerade führen möchte. Gleichzeitig bin ich auch aufmerksam auf das, was von der höheren Führung als Anweisungen kommen könnte.

Ich bitte dann um klare Führung für ein Projekt, für eine Thematik oder für eine Herausforderung. Dabei werde ich dann ganz still und lausche. Still sein bedeutet für mich, dass ich meine Gedanken ziehen lasse und ihnen nicht hinterher eile. Zustzlich hilft mir tiefes Atmen, ganz im Körper anwesend zu sein. Die Führung teilt sich bei mir gerne über Worte, manchmal auch über Bilder mit.

Die Antworten oder Botschaften, die ich erhalte, sind nicht immer leicht zu verstehen. Manchmal sind sie rätselhaft bzw. sehr offen, wie „lass es auf dich zukommen.“ Aber oft sind sie auch ganz klar und einfach. So, wie hier beim Schreiben des Newsletters. Diese Worte fliessen mir aus meinem Inneren zu.

Nutze also immer wieder ein paar Minuten deiner Zeit, um nach Innen zu lauschen, die inneren und äußeren Instanzen zu bitten, dich zu führen und sei dann auch bereit, dich führen zu lassen. Übe dich darin, die Botschaften, die du empfängst, aufzuschreiben und wenn sie rätselhaft sind, dann weiter über sie nachzudenken. Denn sie sind nur verschlüsselt, damit du dich weiter mit ihnen beschäftigst, um so die gesamte Information zu erfassen.

Möge die Meditation dir helfen, deine Empfangsbereitschaft zu erhöhen, um besser geführt zu werden.


Neue Dimension

Bei diesem Newsletter wurde ich gebeten, eine Durchsage der Engel aufzuschreiben. Das hatten wir in der Form auch noch nicht. Aber es sind ja auch sehr besondere und ungewöhnliche Zeiten. Da passt dann auch ein ungewöhnlicher Newsletter.
Bitte versuche die Worte der Engel mit Deinem Herzen und nicht mit Deinem Verstand zu lesen. Los geht’s:

„Wir grüßen Dich, Menschenkind. Es sprechen die Elohim des Lichts.
Ein neues Jahr bricht an und damit eine völlig andere Energie als bisher bekannt. Wir Engel helfen der Erde schon lange bei ihrem Aufstieg, der sich nun seinem Ende nähert. Mach Dich bereit, Dein Licht leuchten zu lassen. Mach Dich bereit, die Dimension der Liebe wieder zu erfahren. Öffne Dich weit für eine Welt, an die Du Dich nur noch verschwommen erinnern kannst.

Diese neue Welt wird allerdings Deine bisherigen Erfahrungen hier auf der Erde um ein Vielfaches übertreffen. Denn diesmal wird etwas gelingen, was bisher an der mangelnden Bereitschaft der Menschheit gescheitert ist. Doch mittlerweile sind viele Menschen bereit, sich nicht mehr von Finsternis und Angst beherrschen zu lassen, sondern stattdessen die Macht ihrer eigenen Liebe wieder zu leben.

Und deshalb wird es diesmal gelingen, in eine höhere Dimension aufzusteigen. Mach Dich bereit und lass all Deine Vorstellungen von dieser Dimension los. Du wirst sie mit Deinem Denken nicht erfassen können – so neu wird sie sein !! Du kannst sie aber in Dir fühlen. Jedesmal, wenn Du Dein Herz öffnest und die Liebe erlaubst, fühlst Du die Schwingung dieser neuen Dimension.

Hilf nun bitte mit, diesen Übergang in die neue Dimension zu beschleunigen. Dafür möchten wir Dir eine Übung mitgeben, die Du bitte mindestens einen Monat lang täglich anwendest. Je mehr Menschen diese Übung durchführen, um so kraftvoller wird das Lichtfeld der Liebe werden, das die neue Dimension ausmacht.“

Übung:

  1. Stell Dich schulterbreit auf und breite Deine Arme zur Seite aus. Deine Handflächen zeigen nach vorne. Atme tief ein und aus und heiße dabei alle lichtvollen Wesen, die Dich begleiten, willkommen.
  2. Lass nun Deine Arme sinken und verbinde Dich in Deiner Vorstellung mit dem Herzen der Erde. Geh dafür von Deinem Wurzel-Chakra aus gerade nach unten bis Du beim Herzen der Erde angelangt bist. Öffne Dich für die tiefe Verbundenheit zu Mutter Erde und erlaube Dir, ihre Liebe für Dich zu fühlen.
  3. Nimm nun die Arme nach oben zum Himmel. Stell Dir einen Lichtstrahl aus Deinem Kronen-Chakra kommend vor, der direkt zur göttlichen Quelle geht. Spüre die Energie Deiner lichtvollen Herkunft. Erlaube Dir auch hier, die Liebe von Vater Kosmos für Dich zu spüren.
  4. Lege Deine Hände nun auf Dein Herz-Chakra. Die linke Hand ist unten, die rechte liegt darauf. Nimm das Licht in Deinem Herzen wahr. Spüre Dein eigenes lichtvolles Wesen und erlaube Dir, dieses göttliche Wesen zu sein.
  5. Strecke nun Deine Arme leicht ausgebreitet nach vorne aus und stell Dir vor, wie das Licht Deines Herzens in die Welt fliesst und diese erhellt. Erlaube Dir dabei, die Liebe zu spüren, die Du in diese Welt bringen willst. Sprich dazu folgende Worte und wiederhole sie dreimal: „Möge ich ein Ausdruck von Licht und Liebe sein.“
  6. Senke dann Deine Arme und spüre einen Moment nach. Wisse Dich verbunden mit allen lichtvollen Wesen und spüre Deine Bereitschaft, Licht und Liebe zu sein.

Neues willkommen heißen

Im letzten Newsletter wurde von einer „neuen Welt“ gesprochen, die kommen wird. Und auch bei der heutigen Video-Botschaft geht es um diese „neue Welt“. Es fühlt sich für mich wie eine Vorbereitung an. Und dabei spielt eine wichtige Rolle, wie wir dem Neuen begegnen.

Das Problem mit etwas Neuem ist, dass es widerstreitende Gefühle in uns auslöst: auf der einen Seite Vorfreude, Spannung und Neugier. Auf der anderen Seite Beklemmung, Unsicherheit und Angst. Wenn also etwas Neues ansteht, werden die unangenehmen Gefühle in uns versuchen zu verhindern, dass wir uns auf das Neue einlassen.

Es ist also besonders wichtig, diese hinderlichen Gefühle, vor allem die Angst, aufzulösen, damit wir uns auf die „neue Welt“ einstellen können und damit auf eine neue Dimension von Liebe, Miteinander und Frieden. Auch wenn sich das noch so positiv anhört, löst es doch auch die Angst vor dem Neuen aus.

Unser Sicherheitsbedürfnis ist so stark, dass wir extrem am Alten und Bekannten festhalten und uns schwer tun, unsere Meinungen immer wieder zu überdenken. Wenn wir einen Standpunkt als richtig erkannt haben, zementieren wir diesen und verteidigen ihn. Wir sind dann nicht mehr bereit, andere Meinungen gelten zu lassen, geschweige denn sie zu reflektieren. Wir verschliessen uns vor Veränderung und damit vor dem Neuen.

Eine offene, unvoreingenommene Haltung ist aber einer der Schlüssel zum Neuen, genauso wie die Bereitschaft, die eigenen Erkenntnisse immer wieder loszulassen und sich einer neuen, ungewohnten Sichtweise zu öffnen.

Möge die Übung, die bei Minute 4 im Video folgt oder einzeln als Audio anzuhören ist, Dir helfen, Deine Angst vor dem Neuen zu lösen. Es ist hilfreich, die Übung an unterschiedlichen Tagen zu wiederholen.


Heimat

Für diesen Newsletter bin ich zu einem Gedicht von Wolfgang Borchert mit dem Titel „Südfrüchte“ geführt worden. Ich war ziemlich verwundert, – hatte ich doch erwartet, dass ein Gedicht zur Advents- und Weihnachtszeit gewählt wird. Aber als ich mich mit dem Gedicht beschäftigt habe, entpuppte es sich als humorvolles Sinnbild für den Wunsch nach Heimat.

Und so hat es doch ganz viel mit der Weihnachtszeit zu tun, in der wir uns ja auf die Ankunft des Lichts freuen, auf unsere wahre Heimat. Da ist mir dann das Buch „Alles Weh ist Heimweh“ von Dianne Connelly in die Hände gefallen und darin habe ich dieses passende Zitat gefunden:

„Das Heim ist der Ort, von dem ich gekommen bin und zu dem ich zurückkehren werde. Heimweh ist die Sehnsucht, in sich selber zu Hause zu sein. Jede Krankheit weist mich dorthin. Alles Weh ist Heimweh. Jede Heilung ist eine Heimkehr.“ Dianne Connelly

Möge das Gedicht Dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern !! Die Musik, die ich unterlegt habe, stammt von Loreena McKennitt und der Gruppe Lala.