Energie für die Liebe

Beim letzten Newsletter ging es um die Entscheidung für die Liebe und vermutlich hast du dich im vergangenen Monat bemüht, dich auf die Liebe auszurichten. Ist dir dabei aufgefallen, wieviel einfacher es ist, sich für die Liebe zu entscheiden, wenn es dir gut geht? Und wieviel schwerer es ist, wenn du dich nicht wohl fühlst?

Je niedriger deine Energie ist, um so schwieriger wird es tatsächlich, dich für die Liebe zu entscheiden und umso leichter ist es für die Angst, sich in dir auszubreiten und die Liebe zu überlagern.

Deshalb möchte ich dir mit dieser kurzen Meditation helfen, deine Energie wieder anzuheben und in dir fließen zu lassen, damit du leichter Kontakt zur Liebe in dir aufnehmen und diesen Kontakt auch halten kannst.

Mach dir bewusst, dass deine Stimmung immer auch mit deinem Energieniveau zu tun hat. Und dieses Niveau kannst du anheben, indem du dich dir selbst und deinen Schwächen iebevoll zuwendest ❣️


2023 – das Jahr der Entscheidungen

In jedem Neubeginn liegt die Möglichkeit, uns von all dem, was uns nicht mehr dient, zu befreien. Dazu gehören Glaubenssätze, Erwartungshaltungen, Gefühle, Prägungen, Verhaltensweisen und Haltungen. Wenn du merkst, dass sich unangenehme Situationen in deinem Leben wiederholen, ist es an der Zeit, bei dir selbst das zu lösen, was diese Situationen hervorruft. Was ziehst du zu dir? Welche Realität erschaffst du durch deine Gedanken, Glaubenssätze und Annahmen?

Du hast die Wahl. Du kannst Liebe oder Angst wählen. So kläre vor jeder Handlung, welche Motivation deinen Aktivitäten tatsächlich zugrunde liegt. Aus welcher Quelle schöpfst du also die Motivation für deine Schritte und Entscheidungen? Aus dem Wunsch nach Anerkennung? Aus dem Wunsch nach Kontrolle oder Sicherheit? Oder aus dem tiefen Wunsch deines Herzens? Was tust du also aus Liebe?

Zum Jahr der Entscheidungen haben die Elohim des Lichts mir folgende Worte diktiert:

Ihr geliebten Menschenkinder, wir segnen euch und wünschen euch viele hilfreiche Erkenntnisse in diesem Neuen Jahr. Es ist an der Zeit, dass ihr versteht, wie sehr ihr geliebt werdet und wie sehr wir die Verbindung zu euch wünschen. In diesem neuen Jahr wird es darum gehen, eure Bequemlichkeiten und Sicherheiten ein für alle mal aufzugeben, damit ihr euch führen lassen könnt von den unbekannten oder weniger vertrauten Energien, die nur darauf warten, euch zu den Toren der nächsten Ebenen zu leiten.

Wir bitten euch darum, eine klare Entscheidung für das Licht zu treffen, denn ihr gelangt in ein Jahr der Entscheidungen. Zögern ist nicht mehr hilfreich. Von nun an ist es dringlich, euch vollständig mit eurem Inneren zu verbinden und dem Licht zu folgen. Damit dies besser gelingt, möchten wir euch eine Übung anleiten, die ihr mindestens einen Monat lang durchführen solltet.
Wir grüßen und segnen euch !!

ÜBUNG

Stell dich schulterbreit auf und
verbinde deine Füsse mit dem Boden.
Atme einige Male tief ein und aus und
werde anwesend in dir selbst.

Lege nun die rechte Hand auf dein Herz-Chakra
und die linke Hand auf deine Augen.
Sprich nun laut folgenden Satz und wiederhole ihn dreimal:
„Ich entscheide mich für die Liebe.“

Senke nun deine Arme wieder
und sieh vor dir den Weg,
den dir die Liebe bereitet.
Geh nun diesen Weg und
beginne dabei mit dem rechten Fuß.
Sprich bei diesem Schritt die Worte:
„Ich gehe ….“
Dann setz den linken zum rechten Fuß
und sprich dabei die Worte: „den Weg der Liebe.“
Wiederhole diese Abfolge insgesamt dreimal.

Lege jetzt deine linke Hand auf dein Herz-Chakra
und die rechte Hand auf die Augen.
Sprich nun laut folgenden Satz und wiederhole ihn dreimal:
„Möge ich der Liebe vertrauen.“

Breite jetzt deine Arme zur Seite aus
und lass die Handflächen nach vorne zeigen.
Erlaube der Liebe, sich in deinem Herzen auszubreiten.
Sprich nun folgenden Satz und wiederhole ihn dreimal:
„Ich öffne mich für die Kraft der Liebe.“

Senke die Arme dann wieder und
spüre einen Moment nach,
wie die Kraft der Liebe sich in dir anfühlt.


Das Geschenk der Liebe

An diesem heutigen Nikolaustag geht es ja um das Schenken. Doch was bedeutet Schenken eigentlich und warum schenken wir?

Es gibt viele nicht so angenehme Gründe, anderen etwas zu schenken. Wir schenken aus Verpflichtung, aus Zwang, aus Gewohnheit, aus Manipulation, aus Eigennutz. Ein Geschenk, das wir aus diesen Gründen geben, kann sich für uns selbst unangenehm anfühlen und wirkt oft auch auf den Empfänger künstlich. Mit welchem Blick schenken wir also?

Wie anders wirkt dagegen ein Geschenk, das aus dem Herzen kommt. Woran liegt das? Was ist bei einem solchen Geschenk anders? Wenn das Geschenk aus dem Herzen kommt, zeigt sich darin unser Interesse am anderen: Wir haben dem anderen genau zugehört oder möchten ihm aus Dankbarkeit eine Freude machen. Ein solches Geschenk fühlt sich für den Gebenden beglückend an und wirkt auch auf den Empfänger berührend.

Und dabei muss das Geschenk überhaupt nicht materiell sein. Das größte Geschenk ist sicher die Liebe. Doch wie drückt sie sich aus? Immer wieder als Offenheit und Interesse. Wenn mich interessiert, wie der andere tickt, dann muss ich ihn nicht direkt ablehnen, nur weil ich ihn nicht verstehe. Mein Interesse öffnet die Tür zu einer Verbundenheit, die mir erlaubt, den anderen so sein zu lassen, wie er ist. Ich muss den anderen dann nicht ändern oder mich empört von ihm abwenden, sondern kann ihn und mich selbst öffnen für ein Verständnis, das weiter reicht als der Verstand. Das ist das wahre Geschenk der Liebe.

Aus Liebe schenken wir einen freundlichen und mitfühlenden Blick, wir schenken ein Lachen und Freude, wir schenken Zeit und unser Ohr, wir schenken eine Umarmung und Berührung, wir schenken unsere Ideen und Inspirationen. Aus Liebe fällt das Schenken leicht.

Mein Geschenk an Dich ist heute ein kleines Märchen. Dieses Märchen hat mir meine Herz-Instanz diktiert. Möge es Dir ein Lächeln auf die Lippen zaubern, Dich berühren oder einfach entspannen. Lass Dich für 8 Minuten beschenken.


Entwicklungsstufen

Im letzten Newsletter ging es um den „nächsten Schritt“. Kannst du dich noch an die Meditation erinnern? Was wurde dir als nächster Schritt auf deinem Seelenweg gezeigt?

Falls du die Meditation noch nicht gemacht hast, wäre jetzt ein guter Moment, dies nachzuholen. Aber auch ohne die Meditation darfst du gerne weiterlesen, denn diesmal geht es um die nächste Stufe in deiner Entwicklung. Ist das nicht dasselbe wie der nächste Schritt, höre ich dich fragen?

Nein, denn bei einer Stufe geht es um die Verschiebung der Ebenen. Eine Stufe kann dich entweder nach oben oder nach unten führen. Sie bringt dich also in eine höhere oder eine tiefere Ebene.

Halte nun einmal einen Moment inne. Atme ein paar Mal tief ein und aus und sieh deine nächste Stufe vor dir. Ist es eine Stufe, die nach oben oder nach unten führt? Nach oben oder nach unten ist dabei weder besser noch schlechter, sondern nur ein Hinweis auf eine Richtung.

Wenn deine Stufe nach oben führt, bedeutet dies, dass eine Veränderung und Erweiterung deines Spektrums auf dich wartet.
Führt deine Stufe hingegen nach unten, zeigt dir dies, dass du tiefer in etwas, das gerade in dir am Arbeiten ist, hineingehen solltest.

Beobachte nun als nächstes, wie du vor dieser Stufe stehst: Erwartungsvoll, freudig? Mutig? Neugierig? Ängstlich? Verzweifelt? Hilflos und unsicher? Zögerlich? Ablehnend?

Wie ist also deine Haltung zu dem, was da gerade bevorsteht? Bist du bereit, dich einzulassen oder willst du lieber vor der Stufe stehen bleiben und ausharren?

Die folgende Übung soll dir helfen, eine bewusste Entscheidung für deine nächste Stufe zu treffen. Dafür solltest du dir mindestens 15 Minuten Zeit nehmen. Wenn du jetzt also keine Zeit hast, dann mach die Übung später.

ÜBUNG

Lege dir Papier und Stift bereit. Du darfst dir während der Übung gerne Notizen machen. Lies nicht schon vorher die Bedeutung,
sonst beeinflusst du dich selbst.


Setz dich entspannt und aufrecht hin. Atme tief ein und aus. Komm in deiner Geschwindigkeit bei dir selbst und in deinem Inneren an. Du darfst dafür gerne die Augen schließen. Öffne sie wieder, wenn du dich präsent fühlst oder halte sie weiter geschlossen.

Sieh nun vor dir ein Dreieck. Welche Farbe hat es?
Stelle dieses Dreieck in deiner Vorstellung auf deine Stufe.
Was passiert mit dem Dreieck? Bleibt es stehen oder fällt es um?

Falls es umfällt, dann richte es jetzt ganz bewusst auf.
Wenn es bereits steht, dann visualisiere es dir noch etwas deutlicher.

Erlaube dem Dreieck nun, diese aufrechte Position einzunehmen.
Wenn du diese Erlaubnis gibst, verändert sich dann die Farbe des Dreiecks?

Visualisiere nun eine Kugel. Welche Farbe hat deine Kugel?
Lege die Kugel zu dem Dreieck auf die Stufe.
Beobachte, auf welche Seite du sie gelegt hast und
wie groß die Kugel im Verhältnis zum Dreieck ist.

Wenn du sie auf die, von dir aus gesehen, rechte Seite gelegt hast, bedeutet dies, dass es bei der nächsten Ebene um etwas im Außen geht.
Hast du sie auf die linke Seite gelegt, dann bedeutet dies, dass du auf der nächsten Stufe vor allem dir selbst begegnen wirst.

Ist die Kugel größer als das Dreieck?
Dies bedeutet, dass die Fülle an Möglichkeiten dich überwältigt und du deshalb Entscheidungsschwierigkeiten hast.

Ist die Kugel kleiner als das Dreieck?
Dies bedeutet, dass du deine Möglichkeiten geringschätzt
und meinst, zu wenige oder gar kaum eine zu haben.

Ist die Kugel gleichgroß wie das Dreieck?
Dies bedeutet, dass deine Möglichkeiten deinem Selbst entsprechen und du sie an die Situation angepasst einsetzen kannst.

Gib der Kugel nun die Erlaubnis, deine Möglichkeiten an die Stufe anzupassen. Beobachte, ob sie durch die Erlaubnis die Farbe und/oder Größe verändert.

Visualisiere zum Abschluss ein Rechteck. Welche Farbe hat es?

Setze das Rechteck nun so auf die Stufe, dass es das Dreieck und die Kugel umschliesst. Beobachte, wie du es positioniert hast und ob es durch das Positionieren die Farbe verändert hat.

Wenn es senkrecht steht, also wie eine Tür,
dann geht es bei der nächsten Stufe um eine Aktion, ein Verhalten, eine Tätigkeit.

Wenn es horizontal steht, also wie ein Fernseher,
dann geht es um ein Empfangen, um eine innere Haltung, um ein Pausieren und Sich-Ausrichten.

Konzentriere dich nun auf das vollständige Bild der drei Figuren auf der Stufe.
Was wollen sie dir mitteilen? Was ist deine nächste Aktion oder dein nächstes Empfangen? Worum geht es bei der nächsten Stufe?
Schliesse deine Augen und erlaube, dass sich dir das Bild mitteilt.

Wenn du eine Information erhalten hast, dann notiere sie
und reflektiere in den nächsten Tagen darüber.
Mache dich bereit, die nächste Stufe in deiner Entwicklung zu betreten.

Hier nun noch die Auflösung:
Das Dreieck steht für dein Selbst.
Die Kugel steht für die Fülle deiner Möglichkeiten.
Das Rechteck steht für den optimalen Zugang zu der nächsten Entwicklungsstufe.


Lauschen und folgen

In der momentanen Krise geht es ständig um das, was in der Zukunft wohl geschehen wird. Angst kann sich breit machen. Aber was sagt Deine innere Stimme dazu? Welche nächsten Schritte stehen denn für Dich an? Was ist wirklich wichtig für Dich?

Um diese nächsten Schritte auf Deinem Lebensweg zu verstehen, braucht es manchmal einen Hinweis. Und dieser sollte nicht aus dem Verstand, sondern aus der inneren Führung kommen. Also gilt es, nach innen zu hören.

Möge dir die Meditation helfen zu verstehen, was für Dich als nächstes ansteht.


Hinwendung zum Licht

Im vorherigen Newsletter habe ich über die innere Kraft gesprochen und wie wichtig sie ist, um die eigene Entwicklung voranzutreiben. Ein weiterer wichtiger Faktor für diese Entwicklung ist die Verbindung zur Seele und damit zum eigenen Licht. Was ist damit gemeint?

Auf unserem Seelenweg treffen wir immer wieder auf die unterschiedlichsten Herausforderungen, die uns mit uns selbst konfrontieren. All diese Hindernisse sind aber keine Bestrafungen, sondern dienen uns dafür, uns immer wieder für unser Licht zu entscheiden. Dazu gehört auch die Entscheidung, der Seele bedingungslos zu folgen. Wenn wir diese Entscheidung treffen, wenden wir uns dem Licht in unserem Herzen zu, das uns Lösungsmöglichkeiten für die Hindernisse zeigen kann.

Möge Dir die Meditation helfen, Dich mit Deinem Licht zu verbinden und mit Hilfe Deiner Seele Deinen eigenen lichtvollen Weg zu gehen.


Die eigene Kraft leben

In diesem Newsletter geht es um das Thema „eigene Kraft“. Seltsamerweise erlebe ich es sehr oft, dass wir uns von unserer Kraft abschneiden und sie nicht leben. Warum ist das so?

Nach meiner Erfahrung hat dies verschiedene Gründe. Bevor ich diese Gründe aufliste, möchte ich klären, was ich unter der eigenen Kraft verstehe. Ich meine damit nicht die physische Kraft, sondern die innere Kraft. Damit ist die Kraft gemeint, etwas zu bewirken, unsere Gaben in die Welt zu bringen und unser Potential zu leben.

Was passiert nun, wenn ich etwas in der Welt bewirke, wenn ich Ursache für etwas bin, wenn ich mich frei äußere mit dem, was ich in meiner Persönlichkeit bin? Zunächst einmal hat dies zur Folge, dass ich selbst die Verantwortung für mein Handeln übernehme. Und daraufhin folgt die Auseinandersetzung mit der Welt.

Doch weder das Übernehmen der Verantwortung für mich selbst, noch die Auseinandersetzung mit der Welt lässt das Herz wirklich höher schlagen. Denn bei beiden kann es zu leidvollen Erfahrungen kommen. Ich kann ausgenutzt werden, wenn ich meine Kraft lebe, ich kann beneidet und verurteilt werden, wenn ich kraftvoll auftrete. Vielleicht stehe ich am Ende sogar alleine da, alleine mit der Last, aber auch alleingelassen als Person, weil ich keine Aufmerksamkeit und Zuwendung mehr bekomme als starker Mensch. Wer möchte das schon?

Um eine größere Motivation für das Leben der eigenen Kraft aufzubauen, gilt es also einerseits zu betrachten, was die Folgen sind, wenn wir unsere Kraft nicht leben und anderersetis was die positiven Konsequenzen sind, wenn wir es dann doch endlich tun.

Was passiert also, wenn ich meine Kraft nicht lebe? Ich erlaube anderen, über meine Grenzen zu gehen und mich zu manipulieren. Ich ziehe auch genau solche Menschen an: Menschen, die mich dominieren und über mich bestimmen. Ich habe dann nichts mehr zu sagen und werde unsichtbar. Ich spüre mich kaum noch selbst und weiß nicht, was meine eigenen Bedürfnisse sind. Ich mache mich selbst klein und opfere mich für andere auf. Ich riskiere schließlich, depressiv zu werden und in einen burn-out zu gelangen.

Wie ist es nun aber, wenn ich meine Kraft lebe? Dann kann ich klare Grenzen setzen. Dann spüre ich meinen persönlichen Raum. Ich richte mich zu meiner vollen Größe auf und trete mutig für meine Bedürfnisse, die ich dann deutlich wahrnehmen kann, ein. Ich bin verbunden mit meiner Seele und meiner Persönlichkeit und bringe meine Gaben, die mir Energie geben, in die Welt. Ich spüre auch meine eigenen Grenzen und verausgabe mich nicht, da ich die Verantwortung für mein Handeln übernehme. Das hört sich doch nach einem erstrebenswerten Ziel an, oder?

Möge Dir die Übung helfen, Deine eigene Kraft zu aktivieren und sie so zu erlauben, dass Du Dich aufrichten und in einer freudvollen Stimmung der Welt begegnen kannst.

DIE EIGENE KRAFT ANERKENNEN

Vorbereitung:
Schließe die Augen und atme einige Male tief ein und aus. … Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Brustkorb. Wie fühlt er sich an? Eng und verschlossen? Oder weit und geöffnet? Angespannt oder entspannt? … Wie ist deine Stimmung: Fühlst du dich heiter und gelöst? Oder eher traurig und gedämpft? Fühlst du überhaupt etwas? Oder sind deine Gefühle eher unterdrückt?

Übung:
Steh mit den Füßen parallel, zwei Fußbreit auseinander. Halte beide Arme angewinkelt, die Schultern entspannt, die Handflächen nach oben.
Forme lockere Fäuste („Baumwollfäuste“). Stelle dir ein Reservoir an Kraft vor, das sich unterhalb deines Nabels im Bauchraum befindet.
Stell dir vor, dass die Kraft mit dem Einatmen vom Bauch langsam in die linke Faust steigt. Denke dabei den Satz: „Ich erkenne meine Kraft an.“

Ich erkenne meine Kraft an !!


Bewege beim Ausatmen die Faust horizontal nach vorn und drehe sie dabei wie zum Schlag. Führe die Bewegung langsam durch.
Denke dabei den Satz: „Ich setze meine Grenzen.“

Ich setze meine Grenzen !!


Ziehe mit dem nächsten Einatmen die Faust ebenso langsam zum Körper zurück und drehe die Faust dabei, so dass sie wieder nach oben zeigt. Denke dabei den Satz: „Ich erkenne meine Kraft an.“
Mache die gleiche Bewegung mit dem rechten Arm.

Strecke die linke Faust mit dem Ausatmen langsam und horizontal zur Seite. Folge mit deinem Blick. (nicht wie auf dem Foto 🙈)
Denke dabei den Satz: „Ich nehme meinen Raum ein.“

Ich nehme meinen Raum ein !!

Nimm die Faust in einer Drehbewegung mit dem Einatmen wieder zurück. Denke dabei den Satz: „Ich erkenne meine Kraft an.“
Wiederhole das gleiche mit dem rechten Arm.

Wiederhole die gesamte Sequenz fünfmal und stell dir dabei vor,
dass die Kraft beim Ausatmen die Bewegung bewirkt und beim Einatmen wieder in den Bauch zurückkehrt.

Nachspüren:
Schließe erneut die Augen und spüre wieder in deinen Brustkorb. Was hat sich verändert? Wie fühlt sich dein Brustkorb jetzt an? …
Und wie ist jetzt deine Stimmung?


Befreiung der Liebe

Und weiter geht es mit dem Thema „Liebe“. Wenn Du Dich beim letzten Newsletter mit der Schwingung der Liebe beschäftigt hast, wirst Du vielleicht gemerkt haben, dass nicht nur angenehme Gefühle, sondern auch alte Gefühle wie Traurigkeit, Enttäuschung, Groll oder Unversöhnlichkeit beim Lauschen der Musik an die Oberfläche gekommen sind.

Mit der Liebe in Kontakt zu sein, erinnert uns also nicht nur an die angenehmen Erfahrungen, sondern auch an all das Leid und die Verletzungen, die wir erfahren haben. Deshalb ist es oft gar nicht soooo mega schön, sich mit der Liebe zu beschäftigen.

Und dennoch ist genau diese Beschäftigung mit der Liebe enorm wichtig. Denn die Liebe ist die stärkste heilende Kraft. Sie ist die einzige Kraft, die uns wirklich tragen kann, wenn alles um uns herum zerbricht. Sie gibt uns den Halt, den wir brauchen in einer „haltlosen“ Zeit.

Es gilt also, trotz aller Schmerzen und leidvollen Erfahrungen, sich immer wieder für die Liebe zu entscheiden und ihr den Vorrang zu geben. Es gilt, sie zu befreien aus den Mauern, die wir um sie herum gebaut haben und ihr erneut zu vertrauen.

Möge die Meditation, mit einem anschließenden Channeling von Mutter Maria, Dir helfen, die Liebe wieder zu befreien und Deine Widerstände ihr gegenüber zu lösen.


Schwingung der Liebe

Für diesen Newsletter tauchte immer wieder das Wort „Spiel“ in meinem Kopf auf. Was für eine Art Spiel war gemeint? Und warum ein Spiel? Ich habe also über das Spielen nachgedacht und was es in mir bewirkt, wenn ich spiele. Beim Spielen fühle ich mich heiter, staunend, offen und interessiert. Vor allem, wenn es beim Spielen nicht darum geht, zu gewinnen, sondern darum, etwas zu entdecken, zu enträtseln.

Und genau darum geht es bei diesem Spiel: Um ein Rätsel, bei dem Du die Schwingung der Liebe entdecken darfst. Die Liebe hat eine ganz eigene Schwingung und findet sich in Worten, Gesten, Blicken, Handlungen und auch Tönen oder Natur-Geräuschen.

Wie schwingt nun die Liebe in der Musik? Weiter unten findest Du zwei Musikstücke, die mit der Energie der Liebe in höchstem Maße angefüllt sind. Die Wirkung dieser Schwingung ist sehr individuell: je nachdem in welcher Gemütslage Du gerade bist, wird die Energie der Liebe Dich heiter stimmen, Dich zu Tränen rühren oder Dich in Geborgenheit einhüllen.

Damit Du bestmöglich wahrnehmen kannst, wie die Energie für Dich wirkt, lade ich Dich ein, Deine Augen zu schließen und mit Deinem Herzen zu lauschen. Beobachte, wie es Dir geht, wenn du dieser Musik lauschst. Wo wirst Du angerührt? Denn Liebe berührt Dich immer, auf ihre ganz spezifische Art und Weise. So, wie Du sie gerade brauchst. Lass Dich also von den beiden sehr unterschiedlichen Liedern berühren.

Es handelt sich dabei um „Unfolding secrets. Symphony of the heart“ von Marco Missinato und „Both sides now“ von Joni Mitchel.

Und nun zum Spiel: Finde aus den aufgelisteten Liedern die 3 Lieder heraus, die eine besonders starke Schwingung der Liebe tragen. Alle Lieder sind hochschwingend und tragen Aspekte der Liebe in sich, wie Warmherzigkeit, Geborgenheit und Hingabe. Finde nun diejenigen, die am stärksten, am vollständigsten in der Energie der Liebe schwingen. Schreibe mir dann Deine Vermutung und ich verrate Dir gerne die Lösung. Viel Freude beim Spielen !!

P.S.: Ich habe mir jetzt eine Playlist der Liebe angelegt, sodass ich immer wieder auf ihre Schwingung zurückgreifen kann. 🙂

„Angel“ von Sarah McLachlan (am besten die Live-Version)
„Arms of love“ von Amy Grant
„Blood of Eden“ von Peter Gabriel
„Emmanuel“ von Loreena McKennitt
„I am light“ von India Arie
„Northern lights“ von Sjaella
„Over the rainbow“ von Eva Cassidy
„Shape of my heart“ von Sting
„Solsbury Hill“ von Peter Gabriel
„Somewhere“ von Barbra Streisand

Finde die 3 Lieder, die die höchste Schwingung der Liebe in sich tragen.


Was ist Freiheit?

Für diesen Newsletter wurde ich zu dem Buch „Septembertag“ von Luise Rinser geführt. Daraus soll ich folgende Passage zitieren:

„Ist es nicht so: einer steht an einer Wegkreuzung, einer Gabelung, wohin soll er gehen, rechts oder links, er wählt links; aber warum, warum? Vor tausend Jahren tat irgendeiner irgend etwas, und was er tat und wie er es tat, das war der Anfang einer neuen Reihe von Ursachen und Wirkungen, und das vorläufig letzte Glied dieser Reihe fügt sich jetzt, an dieser Weggabelung, zum tausendjahralt Vorgetanen, und die Wahl fällt auf links. Hätte sie ebensogut auf rechts fallen können?

Wenn ich mein eigenes Leben anschaue: was für ein dichtes buntes Gewebe; aber das Weberschiffchen meiner Entscheidungen konnte doch nur durch die längst vorgespannten Kettfäden sausen. Das Muster in Farbe und Zeichnung war vorgegeben, mir blieb, es gehorsam auszuführen oder aber die Fäden zu verwirren, zu zerreißen, zu beschmutzen. Dass ich im großen ganzen gehorchte, war das mein freier Entschluß, war es Vorbestimmung, Gnade?

Man sagt mir, dass, wäre ich nicht frei gewesen, meine Reue über das Versagen sinnlos wäre. Aber ich bereue ja mein Versagen gar nicht sehr, wie ich auch über meine Siege nicht Freudensprünge mache, beides ist selbstverständlich, da ich doch Mensch bin. Eigentlich ist es mir gleichgültig, ob ich mich für frei oder nicht frei halten soll; fühle ich doch, dass ich beides bin in geheimnisvoller Verzahnung, und ich weiß damit sicher die wirkliche Wahrheit, und solang ich’s bei diesem unbedachten Wissen belasse, ist alles klar.

Froh bin ich, dass ich nicht Theologe und nicht einmal Philosoph vom Fach bin und dass nichts in der Welt mich zwingen kann, das Verhältnis von menschlicher Freiheit und Bestimmung zu definieren, und wenn ich andre streiten höre um jenes von Freiheit und Gnade, dann liegt mir’s auf der Zunge, laut zu sagen: Seid ihr aber dumm; wißt ihr denn nicht, dass Freiheit Gnade ist, dass ihr Gnade braucht, um Freiheit als Freiheit zu erkennen, dass Gnade frei macht, dass man Gnade nur in Freiheit annehmen kann, und dass ihr beides verliert, wenn ihr es getrennt zu denken wagt.

Und was für ein langweiliger Gott wäre das, der ein Wesen, Mensch genannt, hätte schaffen mögen, das er gängeln könnte wie einen blinden lahmenden Karrengaul, dem er das Maul in den Futtersack stoßen müßte, weil er von sich aus nicht fräße. Als ob der Herr, allmächtig wie er ist, nicht auch mächtig genug wäre, sich vorzubehalten, überrascht werden zu wollen von unseren Rösselsprüngen und unserm plötzlichen Durchgehen oder unsrer ganz unvermuteten Lammfrommheit.

Ich für mein Teil, frei oder nicht, habe meine Unfreiheit zu meiner Freiheit, meine Freiheit zur Unfreiheit gemacht; großmütig und leichtsinnig überlasse ich mich einer Führung, die ihrerseits großmütig und leichtsinnig genug ist, mich an sehr langer Leine zu halten, so dass der Platz, den ich im Umkreis meines unsichtbaren Pflocks abgrasen kann, beträchtlich ist, und wenn ich ein oder das andere Mal ausbrechen möchte und plötzlich, ganz weit draußen, spüre, wie der Strick sich strafft und mich ins Bein schneidet, dann bleibt mir die schönste aller Freiheiten: stolz liebend zu gehorchen.“

Luise Rinser hat diesen Text 1964 geschrieben, doch ich empfinde ihn für die momentane herausfordernde Zeit extrem passend. Besonders berührt mich bei dem Text ihr Bild des angeleinten unfreien Menschen, dem Gott den optimalen Spielraum gewährt und den er an den richtigen Weg erinnert, indem er ihn Schmerz spüren lässt. Wie frei bin ich also wirklich?

Die Gnade Gottes hat mir die Möglichkeit des freien Willens geschenkt, damit ich mich für das Göttliche und Lichtvolle entscheiden kann. Es ist meine freie Wahl, mich einem höheren Plan zu fügen. Wenn ich mir dieses Einfügen vorstelle, dann macht mich das – trotz oder gerade wegen der Unfreiheit – frei. Ein tiefes Gefühl von innerer Freiheit und gleichzeitiger liebevoller Führung.

Möge Dir die Meditation helfen, Dich in eine tiefe Empfangsbereitschaft und Führung zu begeben, damit Du nicht unfrei wirst durch Ängste oder das Gefühl des Getrennt-Seins.
Mir hat diese Meditation in der momentanen Zeit sehr geholfen. Gönne Dir diese 19 Minuten !!