Im Januar ging es um die Energie der 1: um Ausrichtung, Entschlossenheit und Verantwortung. Um den einen Schritt, der nicht nur gedacht, sondern auch getan wird – so, dass er im Leben sichtbar wird.
Und jetzt ist schon ein Monat des neuen Jahres vergangen.
Ich weiß nicht, wie es dir geht – aber für mich fühlt es sich gerade ziemlich herausfordernd an, die eigene Mitte zu halten. Als würden die Gedanken oft schon voraus galoppieren: planen, ordnen, Lösungen finden wollen, am liebsten das ganze Jahr durchstrukturieren – und bitte auch gleich mit Ergebnissen.
Nur: Wenn die Gedanken nicht zur Ruhe kommen, löst das Stress aus. Und dieser Stress kann spürbar werden – bis hin zu Kopfschmerzen, innerer Unruhe oder Erschöpfung.
Gerade dann ist es so wohltuend, wenn es uns gelingt, wieder im Hier und Jetzt anzukommen. Das Gedankenpferd, das losgaloppiert ist, wollen wir dabei aber nicht bekämpfen, sondern zügeln: beruhigen, stabilisieren und befreien.
Dafür stelle ich dir eine Meditation zur Verfügung, die aus dem Urlaubs-Seminar „Aus der Mitte leben“ stammt. Und damit du sie auch im Alltag schnell erinnern kannst, möchte ich dir die hilfreichen drei Möglichkeiten, in die Mitte zu gelangen, daraus auflisten – wie drei kleine Anker, die du jederzeit nutzen kannst:
Drei Anker für den Alltag:
1) Atem
Ein paar bewusste Atemzüge verbinden innen und außen – und holen dich zurück aus dem „zu weit voraus“.
2) Satz
Der Satz „Ich bin ganz hier im Jetzt“ verstärkt die Wirkung oft deutlich – wie ein inneres Zurückrufen in die Gegenwart.
3) Farben
- Braun (vor allem in den Füßen) wirkt oft beruhigend und stabilisierend.
- Weiß kann Weite ins Herz bringen und innere Enge oder alten Schmerz in Erkenntnis wandeln.
Oder andere Farben, die dir helfen können, deine Schwingung zu verändern.
Und das Schöne ist: Du musst nicht alles zusammen machen. Manchmal reicht im Alltag nur ein einziges Element, um dich wieder in die Gegenwart zurück zu bringen.
Möge dir diese Meditation helfen, deine Mitte wiederzufinden und sie im Alltag zu halten.
