Altes loslassen – Neues gewinnen

Altes und Gewohntes loszulassen fällt uns meist unendlich schwer, da wir so viel damit verbinden: Erinnerungen, Gewohnheiten und vor allem Bequemlichkeit und Sicherheit.

Damit aber Heilung geschehen kann, ist es immens wichtig, uns von altem Ballast zu befreien und uns dem Neuen zuzuwenden. Den alten Ballast loszulassen, ist dabei wie ein Opfer. Entweder opferst du etwas, das dir ans Herz gewachsen ist und dir viel bedeutet oder du opferst die Sicherheit, die dir etwas gegeben hat, das du eigentlich ablehnst und schon lange nicht mehr willst. Du opferst also immer etwas, an das du dich gewöhnt hast und das bisher dein Leben bestimmt hat. Wofür dient nun dieses Opfer?

Das Opfer ist wichtig, um etwas zu erben, das dich wachsen und heilen lässt. Und dabei gilt es zu verstehen, dass du bei dem Neuen, das zu dir gelangen möchte, etwas in dir entdecken oder freilegen kannst, was darauf wartet, gelebt zu werden. Egal wieviel Änderung dabei im Außen geschieht, letztlich ist es eine Änderung im Innen. Das Alte hat ausgedient und deine Seele möchte, dass du andere Schritte gehst, hinein in dein Licht, deine Kraft, deine Liebe, letztlich in dein wahres Wesen. Heilung bedeutet in diesem Kontext, dass du die Sicherheit deiner alten Identität loslässt und deine wahre Identität gewinnst, die dich gesunden lässt.

Möge dir die Fantasiereise helfen, die Altlasten und Gewohnheiten loszulassen, die deine neuen Schritte behindern.


2024 – Das Jahr der Wunder


„Wir grüßen euch. Es sprechen die Elohim des Lichts. Das neue Jahr hat begonnen und mit ihm eine Zeit, in der sich so viel verändern wird, dass euch manchmal schwindlig werden wird von all den Neuerungen. Wenn ihr diese Veränderungen als Wunder ansehen könnt, habt ihr sehr viel gewonnen. Denn dann ist es euch möglich aus den Augen der Liebe zu schauen und nicht nur aus den Augen der Angst vor Veränderung.
Es wird in der nächsten Zeit darum gehen, dass sich euer Blickwinkel ändert, dass ihr hinter die offensichtlichen Dinge schaut und erkennt, dass es noch viel mehr zu entdecken gibt als ihr bisher geglaubt habt. Deshalb bitten wir euch, achtsam und vor allem offenen Herzens zu sein für alles, was geschieht. Vieles wird euch überraschen und eventuell auch „ver-stören“, da es eure übliche Wahrnehmung und Interpretation „stört“.
Seid bereit, wieder zu staunen und eine Haltung einzunehmen, die euch hilft, endlich das Wesen zu sein, was ihr in Wahrheit seid. Auch dies ist ein Wunder.
Wir grüßen euch von ganzem Herzen und wünschen euch ein Jahr voller wunderbarer Momente und wundervoller Erkenntnisse. Auf geht’s.“

Ein Wunder entsteht also durch die Veränderung unserer Wahrnehmung, durch unser tieferes Verständnis und durch einen Wechsel unseres Blickwinkels. In diesem Jahr der Wunder ist es dann wohl sehr wichtig, immer wieder die Perspektive zu wechseln und bereit zu sein, den Blick zu ändern und uns für die Liebe zu öffnen, die solche Wunder ermöglicht.

Wie sagt der „Kurs in Wundern“ so treffend: „Ein Wunder ist eine Berichtigung“. Es lehrt uns Demut vor den Geheimnissen des Lebens.

Möge dir folgende Übung dienen, deine Wahrnehmung so zu berichtigen, dass du erfahren kannst, wer du wirklich bist.

Übung:

Sprich jeden Satz dreimal hintereinander
und wechsle dann zur nächsten Handhaltung.
Die linke Hand liegt immer am Körper und die rechte Hand liegt darauf.

Stell dich aufrecht hin. Lege deine Hände auf dein Herz-Chakra
und sprich dabei folgenden Satz:
„Ich bin ein Wesen der Liebe.“

Lege die Hände nun auf dein Solarplexus-Chakra
und sprich dabei folgenden Satz:
„Ich bin ein Wesen der lichtvollen Macht.“

Lege deine Hände nun auf dein Sakral-Chakra
und sprich dabei folgenden Satz:
„Ich bin bereit, Wunder zu bewirken.“

Strecke nun die Arme nach unten aus
und sprich dabei folgenden Satz:
„Ich bin bereit, ein Instrument der Liebe zu sein.“

Wiederhole diese Übung mindestens 1x täglich und für mindestens einen Monat.


Die Kraft der Liebe

Und schon wieder ist sie da: die Adventszeit mit ihrem Warten auf das Licht. Es wird von Tag zu Tag dunkler um uns und oftmals auch dunkel in unserem Gemüt. Angst macht sich breit, sicher auch angesichts der gesellschaftlichen Ereignisse. Wir erwarten das Fest der Liebe und sind doch gleichzeitig in der Angst.

Wie wichtig ist es da, sich der Kraft der Liebe wieder bewusst zu werden. Denn sie ist die Kraft, die jede Angst überwinden kann. Dabei geht es vor allem um die Angst, die uns an der Liebe hindert. Es geht nicht um die Angst, die uns schützen kann vor Gefahren, sondern um die Angst, die uns von anderen, von der Welt und vor allem von unserem wahren Wesen trennt.

Die Liebe ist extrem wichtig für unser Wohlbefinden und unseren einzigartigen Weg, denn in der Liebe sind viele unterschiedliche Aspekte enthalten. Wir finden in der Liebe Freude, Leichtigkeit, Unbeschwertheit, Heiterkeit, auch Barmherzigkeit, Güte und Mitgefühl, genauso wie Gnade, Sanftmut oder auch Klarheit. All diese Qualitäten sind Aspekte der Liebe.

So stellt uns die Liebe also einen enormen Reichtum an Qualitäten zur Verfügung, der uns so viel mehr Handlungsmöglichkeiten bietet. Wieviel mehr ist dann für uns möglich? Wie anders können wir dann agieren und mit schwierigen Situationen umgehen? Wieviel freier sind wir dann?

Nutze also bitte die Meditation, um zu erkennen, wie es sich anfühlt, wenn du der Liebe die Erlaubnis gibst, sich in dir auszubreiten und für dich in deinem Leben zu wirken. Erfahre, was sich alles zum Positiven verändert, wenn du in der Liebe bist.


Aussöhnung mit den Ahnen

Am heutigen 1. November, dem Tag von Allerheiligen, beginnt eine Zeit des Loslassens von Altem, eine Zeit der Einkehr und Rückschau. Während dieser Phase werden die Schleier zwischen den Welten dünner, wodurch wir die Gelegenheit haben, leichter Kontakt zu unseren Ahnen aufzunehmen.

Warum ist dies von besonderer Bedeutung? Wenn wir uns mit unseren Vorfahren verbinden, kann uns dies Halt, Stabilität und ein Gefühl von Sicherheit verleihen. Die Kraft der Ahnen ist in unserem Rücken spürbar und kann uns stützen, wenn wir uns verloren und schutzlos fühlen.

Oft haben wir jedoch unangenehme oder gar schmerzhafte Erfahrungen mit unseren Ahnen gemacht. Der Unfrieden, der durch diesen Schmerz in uns entsteht, verhindert eine Versöhnung und führt zu Stagnation in unserer Ahnenlinie. Das Ergebnis ist, dass einerseits die unterstützende Energie nicht mehr zu uns fliessen kann und wir andererseits die ungeheilte Thematik in unsere Beziehungen hinein tragen. Die Vorwürfe, die wir gegenüber unseren Ahnen hegen, spiegeln sich dann auch in unserem Verhalten gegenüber Partnern und Freunden wider.

Wenn wir uns aber mit unseren Ahnen versöhnen, tun wir dies nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Kinder und alle, die uns anvertraut bzw. mit uns verbunden sind. Andernfalls müssen sie die ungelösten Lasten weitertragen.

Nutze also die Meditation, um dich mit einem deiner Vorfahren auszusöhnen, damit die Kraft deiner Ahnen dich und deine Liebsten wieder unterstützen kann.


Entscheidung treffen – jetzt !!

In letzter Zeit habe ich immer wieder Anfragen bekommen in Bezug auf den Lebensstil: Wie soll ich mein Leben gestalten, damit es mir gut geht? Wo soll ich leben? Und wie soll ich leben?

All diese Fragen sind natürlich nur individuell zu beantworten und dennoch gibt es einen roten Faden in dieser Fragestellung: die Frage nach Veränderung. Und mit der Frage zeigt sich auch der Wunsch nach Veränderung. Doch der Wunsch allein genügt noch nicht, da in ihm noch nicht genügend Energie für eine Aktion steckt. Auf dem Wunsch kann man sich weiter ausruhen und über die Umstände, in denen man sich befindet, weiter klagen.

Was es braucht, um eine Situation, die man verändern möchte, auch wirklich zu verändern, ist eine Entscheidung.

Und hier tun sich die meisten Menschen sehr schwer. Sofort treten Zweifel auf den Plan. „Woher soll ich denn wissen, dass es die richtige Entscheidung ist? Ich könnte ja etwas verlieren, das ich lieb gewonnen habe. Ich könnte Gewohnheiten aufgeben müssen, die mir Sicherheit gegeben haben. Und es könnte alles viel schlimmer werden als vorher.“

Das Problem ist nun, dass, wenn wir keine Entscheidung treffen, wir uns auch von nichts trennen können, was uns belastet oder sogar schadet. Denn in dem Wort entscheiden steckt auch das Wort „scheiden“ im Sinne von „trennen“. Nur durch ein bewusstes Trennen und Loslassen ist es uns möglich, Erfahrungen zu machen, die uns wachsen lassen. Und nur durch Erfahrungen lernen wir.

Grundsätzlich gilt dabei, dass eine wichtige Entscheidung möglichst nicht aus dem Verstand getroffen werden sollte, sondern aus der Verbindung zum Herzen. Denn der Verstand würde die Entscheidung sofort wieder anzweifeln und Gegenargumente liefern. Nur das Herz kann eine Entscheidung, die schwerwiegend ist, stützen und halten.

Nimm dir also jetzt einen Moment Zeit, um in dein Herz zu spüren und lausche dabei meinen Worten. Triff dabei eine Entscheidung, egal ob klein oder groß, und setze sie sofort um. Sofort bedeutet dabei direkt oder sobald wie möglich. Schiebe die Aktion auf keinen Fall auf, denn dann wirkt die Schubkraft der Entscheidung nicht mehr und dein Verstand übernimmt wieder den Part des Zweiflers. Also: lausche der kurzen Meditation, triff eine Entscheidung und setze sie direkt um.

Möge dir diese Anregung helfen, dich von lähmenden und zweifelnden Energien zu befreien.


Entspannung des Denkens

Nachdem wir uns im letzten Newsletter mit den Botschaften unseres Körpers beschäftigt haben, geht es diesmal um unser Denken. Meist kreist unser Denken um unangenehme Themen, die in uns entsprechende Gefühle auslösen: z.B. Ärger, Wut, Empörung, die wiederum Angst, Sorgen und Resignation auslösen können.

Hinzu kommt, dass wir mit unserem Denken viel zu häufig in der Zukunft verweilen, sodass wir den gegenwärtigen Moment nicht mehr schätzen können und in eine grüblerische Haltung verfallen.

Je mehr wir diese Art von Denken erlauben, umso mehr verlassen wir unsere Präsenz und damit ihre heilende Kraft. Wir werden unzufrieden und undankbar. Da wir die Zukunft nicht beherrschen können, breiten sich immer mehr Befürchtungen, Zweifel und Unsicherheit in uns aus. Wir werden eng und können die Gegenwart nicht mehr genießen.

Es ist also von großer Wichtigkeit, unser Denken immer wieder zu entspannen, unsere Gehirnhälften zu verbinden und uns dadurch wieder in den gegenwärtigen Moment zurückzubringen.

Möge dir diese kleine, alltagstaugliche Übung helfen, dich von einengenden und schweren Gedanken zu befreien.


ÜBUNG

Atme in deinen Kopf. Nimm den Zustand deines Kopfes wahr.
Wie sieht es gerade darin aus? Ist er angefüllt von Gedanken?
Oder eher leer? Fühlen sich diese Gedanken dicht oder eher leicht an?

Stell dir nun deine beiden Gehirnhälften vor
und konzentriere dich zunächst auf das Corpus Callosum,
die Brücke zwischen den beiden Hälften.
Wie ist die Verbindung zwischen den beiden Gehirnhälften?
Sind sie verbunden miteinander?

Wo spürst du eine Aufblähung oder Vergrößerung in deinen Gehirnhälften:
Eher rechts oder eher links?
Wo spürst du eine Verdichtung oder Enge?
Eher rechts oder eher links?
Oder auf beiden Seiten?


LIES BITTE ERST WEITER,
WENN DU DIE ÜBUNG DURCHGEFÜHRT HAST !!


NEIN, NOCH NICHT WEITERLESEN !!



RECHTS:
Wenn deine rechte Gehirnhälfte aufgebläht ist,
bedeutet dies,
dass du einen Stau an
ärgerlichen, wütenden oder empörten Gedanken in dir trägst.
Ist sie eher zusammengezogen bzw. eng,
dann denkst du angsterfüllte, sorgenvolle oder resignative Gedanken.

LINKS:
Wenn deine linke Gehirnhälfte aufgebläht ist,
dann stauen sich Zukunftsgedanken.
Ist sie eher zusammengezogen,
dann denkst du grüblerische Gedanken.

In beiden Fällen verläßt du deine Präsenz
und dein Denken spannt sich an.
Du wirst unzufrieden und
kannst dich nicht mehr auf den gegenwärtigen Moment einlassen.

UND WEITER GEHT’S …

Visualisiere nun bitte ein Quadrat in der betroffenen Gehirnhälfte.

Wenn das Quadrat eine Farbe hat,
gibt dir das einen speziellen Hinweis auf die Art deines Denkens –
eine Farbe ist aber grundsätzlich nicht nötig

Lass das Quadrat solange wirken,
bis die Gehirnhälfte sich entspannt hat.

Stell dir nun als nächstes
in der Verbindung zwischen linker und rechter Gehirnhälfte
ein gleichschenkliges Kreuz (Pluszeichen) vor.

Dieses Symbol hilft dir,
deine Gehirnhälften wieder zu verbinden,
damit sich ein Gefühl von Zufriedenheit einstellen kann.

Halte deine Aufmerksamkeit solange auf das Symbol gerichtet,
bis es sich auflöst oder
du die Verbindung zwischen beiden Gehirnhälften
wieder deutlich wahrnehmen kannst.

Spür erneut in deinen Kopf. Wie nimmst du ihn jetzt wahr?
Und wie fühlt er sich jetzt an?

Wenn du gerade eine Frage in dir trägst,
dann ist jetzt ein guter Moment, diese zu stellen.
Denn dein Kopf ist jetzt empfangsbereit
für höher schwingende Gedanken.


Botschaften des Körpers

Nachdem wir uns im letzten Newsletter mit unserem Wohlbefinden beschäftigt haben, geht es diesmal um die Botschaften unseres Körpers. Oftmals meldet der Körper ja genau das Gegenteil von Wohlbefinden, was sich in Blockaden, Übelkeit oder Schmerz ausdrücken kann. Wenn wir dieses Unwohlsein als Botschaften des Körpers interpretieren, dann können uns diese Botschaften helfen, Veränderungen vorzunehmen, die uns wieder in unser Wohlbefinden zurückbringen.

Der Körper braucht dabei deine volle Zuwendung und Wertschätzung. Wenn du Schmerzen empfindest, dann mache dir bewusst, dass diese Schmerzen keine Strafe sind, sondern Hinweise, dass du nicht in deiner Lebendigkeit bist. Denn dein Körper ermöglicht dir ja, dein Leben hier auf der Erde zu leben und es mit allen Sinnen wahrzunehmen und nicht nur zu funktionieren. Er lässt dich das Leben schmecken, riechen und fühlen.

Der Körper meldet auch dann Schmerzen, wenn du zu sehr in deinen Mustern, zu sehr im Funktionieren bist, wenn du dich also auf dem Leben hinaus bewegst und dich der Freude verschliesst oder wenn du den Weg deiner Seele verlässt bzw. nicht mehr ganz mittig darauf unterwegs bist.

So verdamme deinen Körper nicht für diese Schmerzen, sondern bedanke dich, dass er dir den Schmerz als Hinweis gibt. Als Tempel deiner Seele hilft er dir, die Seele mit ihren Botschaften zu verstehen, ihre Hinweise umzusetzen und den Impulsen der Seele zu folgen. So sei also aufmerksam für deinen Körper und liebevoll mit dem, was er dir zeigt.

Möge dir die Übung helfen, die Botschaften deines Körpers zu verstehen und deine Bereitschaft für Veränderung erhöhen.


Die Schwingung des Wohlbefindens

Wohlbefinden ist sicher für jeden von uns etwas anderes und entsteht durch unterschiedlichste Auslöser. Was macht Wohlbefinden aber grundsätzlich aus? Gibt es einen gemeinsamen Nenner?

Ja, den gibt es, denn Wohlbefinden ist, wenn wir von unserem Empfinden ausgehen, einfach eine Schwingung, die wir als angenehm empfinden. Diese angenehme Schwingung kann sich sowohl als Ruhe und Entspannung wie auch als Lebendigkeit und Begeisterung ausdrücken.

Was uns in eine solche angenehme Schwingung versetzt, ist zwar sehr individuell, aber wir können uns grundsätzlich alle in eine solche Schwingung bringen. Dafür eignen sich Farben wie auch Klänge, weil beide Schwingungen transportieren. Wir können uns also eine Farbe und/oder einen Klang vorstellen, um uns mit der Schwingung zu verbinden, die Wohlbefinden in uns auslöst.

Ein wundervoller Zusatzeffekt ist, dass sich unser Herz öffnet, je mehr wir in unser Wohlbefinden gelangen, was wiederum zu mehr Wachheit oder mehr Entspannung, zu mehr Zentrierung oder mehr Weite führen kann.

Erlebe in der Meditation, die aus dem Urlaubs-Seminar „Herztüren“ stammt, wie du durch Farbe und Klang in dein ganz eigenes Wohlbefinden gelangen kannst.


Standfest im Leben

In letzter Zeit tauchte immer wieder das Thema „Standfestigkeit“ auf. Da habe ich mich gefragt, was es eigentlich bedeutet, standfest zu sein?

Standfestigkeit heißt zunächst einmal: so fest zu stehen, dass du nicht so leicht umgeworfen werden kannst. Egal, ob es in deinem Leben stürmt, du angerempelt oder gar angegriffen wirst, du hast einen festen Stand.

Standfestigkeit heißt aber auch, einen festen Standpunkt zu haben, bei dem du bleibst, wenn es um ein wichtiges Anliegen geht. Denn wofür auch immer du dich entscheidest, es kann und wird auch meist Widerstände geben: der Weg wird steinig und mühsam sein, Menschen werden versuchen, dich umzustimmen, tausend andere Ideen werden kommen, du wirst an dir selbst zweifeln usw.

Standfestigkeit heißt schließlich auch, dass du in deinen ethischen Prinzipien stabil bleibst. Vielleicht möchtest du mitfühlend und hilfsbereit sein, dir selbst und anderen treu sein, möglichst die Wahrheit sagen, deinen Lebensunterhalt ehrlich verdienen, unbestechlich sein und andere nicht bestechen. Es wird im Hinblick auf diese Prinzipien immer Versuchungen geben: wenn du dich über andere empörst, damit du im Recht bist. Wenn du finanzielle Probleme hast und jemand dir viel Geld für eine moralisch verwerfliche Aktion bietet. Wenn du eigentlich treu sein willst, aber diese attraktive Person dir über den Weg läuft. … In all diesen Situationen gilt es standfest zu bleiben in deinen ethischen Prinzipien.

Standfestigkeit brauchst du auch für deine guten Gewohnheiten: für deine morgendlichen Rituale, für deinen Fokus auf Positives und auch für deinen Verzicht auf Süßigkeiten oder Ähnliches. Hier ist es hilfreich, sich erstmal für eine gewisse Zeit etwas vorzunehmen und dann zu üben, wie du standfest bei deinem Entschluss bleiben kannst.

Immer wenn du standfest bist, wächst deine Willenskraft und Selbstkontrolle. Wenn du es aber nicht gewohnt bist, diese Art von Standfestigkeit zu haben, dann nimm dir lieber weniger vor und vor allem etwas, das du umsetzen kannst. Und dann setze es auch um. Bleib also auch standfest im Verfolgen eines Zieles, das du dir gesetzt hast.

Aber Vorsicht:
Jede Eigenschaft, jede Tugend, die übertrieben wird, wird zu einer Untugend, zu einem Laster, einer nicht hilfreichen Eigenschaft. Wenn du Standfestigkeit übertreibst, kann sie ausarten z.B. in Sturheit, Rechthaberei, Halsstarrigkeit, Unnachgiebigkeit, Renitenz, Unbelehrbarkeit und grundsätzliche Starre.

Daher braucht Standfestigkeit als Gegenpol die Kultivierung von Sanftmut, Einfühlungsvermögen, Spontanität, Flexibilität und Freude.

Wodurch entsteht nun ein solch fester Stand in dir?

Wir haben in uns 6 Chakren, die mit Standfestigkeit in Verbindung stehen und uns helfen, diese in uns zu entwickeln bzw. zu stärken:

  1. Erdkraftzentrum
  2. Fuß-Chakren
  3. Knie-Chakren
  4. Wurzel-Chakra
  5. Thymus-Chakra
  6. Himmelsstern

Die Bedeutung der Chakren in Bezug auf Standfestigkeit erfährst Du in der Fantasiereise. Lerne also den Zustand dieser Chakren bei dir selbst kennen und stabilisiere sie, damit sie dich in eine gesunde Standfestigkeit zurückbringen können. Möge dir die Fantasiereise einen festen Stand ermöglichen.


Wahre Stärke

Stark sein – das ist gefordert in dieser Zeit der Umbrüche und großer Verunsicherung. Erlebst du das auch so? Aber wer sagt das? Dies ist die Stimme des überforderten Verstandes, der vergeblich versucht, die Kontrolle zu behalten. Seine Strategie ist es, stark zu sein, indem er sich wappnet, eine innere Rüstung anlegt und sich dadurch sicher fühlt.

Doch das sind alte Strategien aus einer Zeit des Getrenntseins. Mit den Veränderungen, die wir momentan auf unserer Erde durchlaufen, dürfen wir nun endlich unsere Rüstung und Waffen ablegen. Wir dürfen verletzbar werden und vertrauen. Solange wir in einer Rüstung stecken, sind wir nämlich unflexibel und unbeweglich. Gefangen in einer scheinbaren Sicherheit.

In Wirklichkeit gibt es nämlich gar keine Bedrohung. Wenn du deine Ängste ein wenig zur Ruhe kommen lässt, dann fühlst du, dass die Zeit des Kampfes und der Kriege vorüber ist. Die Energie der Liebe und der gegenseitigen Verbundenheit verbreitet sich immer mehr und lädt uns ein zu vertrauen. Je mehr wir uns bewusst jenem Teil von uns anvertrauen, der uns bedingungslos liebt und der nicht in menschlichen Ängsten und Begrenzungen gefangen ist, um so sicherer fühlen wir uns. Es ist das Vertrauen in „das Göttliche“, das „Höhere Selbst“, „die Quelle“, „den Kosmos“ oder wie immer du es nennen willst. Wenn wir dieses Vertrauen erlauben, kommt es uns liebevoll jeden Tag ein Stückchen näher. Mehr Sicherheit gibt es nicht, denn diese Sicherheit basiert auf etwas, das uns nicht genommen werden kann, da wir es in uns tragen. Daraus entsteht wahre Stärke.

Möge Dir die Meditation helfen, Dein Vertrauen in Deine innere Sicherheit zu erhöhen.